Übrigens, wer`s noch nicht wusste, Raider heißt jetzt Twix und biouli BIOnaut. Wichtiger: alle heimischen Amphibien-Arten sind in ihrem Bestand gefährdet und streng geschützt.
Unsere häufigste Art ist die Erdkröte. Die Tiere führen meist ab Anfang März Massenwanderungen zu ihren Laichplätzen / Geburtsorten durch. Auf ein Weibchen kommen dabei statistisch etwa 7 Männchen. Die Unglücklichen, die noch keine Herzdame gefunden haben - wobei die hormongeschwängerten Jungs wirklich auf alles hüpfen, was krötenähnlich aussieht und nicht schnell genug "auf die Bäume" kommt!

-, stoßen im Laichgewässer eine Lockruf aus, der meist wie ein langsames "öök ... öök ... öök..." klingt.
Lautere, rasch abfolgende Laute, "Ük, ük, ük", http://www.meyweb.ch/froschnetz/arten/rufe_erdk.wma, sind die aufgeregten „Befreiungsrufe“ von Junggesellen, die von anderen paarungswilligen Männern irrtümlich geklammert werden, und den Aufreiter von der Fruchtlosigkeit seiner Bemühungen überzeugen wollen.
Die begatteten Weibchen legen bis zu 8000 Eier in Laichschnüren ab. Die Kaulquappen sind einheitlich schwarz gefärbt und werden bis zu 4 cm lang.
Aus den Eiern der Ochsenfrösche (ein USA-Invasor) dagegen entwickeln sich Kaulquappen, die unübersehbar sind: Sie werden fast 15 cm groß!

Es braucht 2 Jahre, bis aus ihnen Frösche werden.
Die Tiere verdingen sich als nachtaktiver Räuber. Einzeltiere werden bei 20 cm Rumpflänge mehr als ein halbes Kilo schwer. Auf der Speisekarte stehen Insekten, Nacktschnecken, aber auch andere Frösche, Mäuse, Fische und sogar Schlangen, kleine Vögel und unvorsichtige Open Water Diver!
Best fishes,
BIO-Uli
Ach ja: http://www.bionaut-seminare.de "Tauchunfälle - verstehen, erkennen, verhindern!" mit Dr. Holger Göbel und ohne Ochsenfrösche am 13.5. und 18.6. in Brandenburg und Salzgitter - weitersagen!
