Alles was nicht direkt zu den obigen Foren passt, findet hier Platz. Also Fragen zu den Verbänden, Vereinen, oder einfach allem was generell tauchspezifisch ist oder sonst einen Bezug zum Taucher.Net hat.
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PADI pfui Teufel ...... welche Ausbildung für Anfänger???

Ich hab mich jetzt als blutiger Anfänger durch die Foren gelesen und stelle mit Verwunderung fest, dass der Wert der Ausbildung so wie sie von PADI (oder PAID o. ä.) stark in Zweifel gezogen wird.

Bin selbst dabei den OWD zu machen, mir is aber wurscht welche Organisation dahinter steht, wenn

a) ich mit der Ausbildung möglichst sicher tauchen gehen kann (für anfänger geeignete TG´s)

b) die Ausbildung möglichst überall anerkannt wird und ich daher überall problemlos tauchen gehen kann, Ausrüstung leihen.... (siehe auch Punkt a)

Was wäre denn, nach Meinung der geneigten Leserschaft, die geeignete Ausbildung die die oben genannten beiden Punkte bestmöglich erfüllt?

Wie gesagt welche Org. dahintersteht ist völlig wurscht ich möchte nur gut und sicher tauchen lernen.

Vielen Dank im Voraus für Eure Beiträge.

mfg aus Wien
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09.08.2004 15:32
Mail mich an, dann können wir uns ein wenig über ein paar Tauchschulen unterhalten.

g auch aus Wien
09.08.2004 15:42
Servus Peter!

Danke für das Angebot.
Mir geht es jetzt nicht um gewisse Tauchschulen, sind die gut oder sind die schlecht....

Ich hab mich bis jetzt in meinem PADI OWD Kurs sehr gut aufgehoben gefühlt, war der Meinung einigermassen gut auf das Tauchen vorbereitet zu werden, bin mit Begeisterung dabei und freu mich schon wie ein kleines Kind auf die Freiwassertauchgänge.

Jetzt lese ich aber das die Ausbildung bei PADI einem nur sehr unzureichendes Wissen und Fähigkeiten vermittelt.

Na was is jetzt, ist PADI Mist, soll man z. B. besser CMAS Sternderl - Ausbildung machen etc.?

Das es unter den Tauchschulen hier wie dort "strenge" und allzu "freie" Auslegungen der Anforderungen und des Regelwerks gibt ist auch klar.

Welchen Vorteil bietet mir konkret z. B. die Ausbildung nach CMAS gegenüber PADI????

mfg

Martin
09.08.2004 15:53
Und es geht aber nur um gewisse Tauchschulen, die zwar alle CMAS oder PADI oder Schas F 16 drauf stehen haben, was aber noch nichts über die Qualität des dargebotenen aussagt. Kann schon sein (muss aber nicht), dass ich die Tauchschule kenne, und ich hätte Dir ein paar Gerüchte und Halbwahrheiten, die so kursieren, erzählt.

Ich würde Dir raten, einmal ausgiebig den Neufelder See unsicher zu machen, dann vielleicht den Langbathsee, später einmal nach Kroatien, dann ans Rote Meer, dann an Attersee und Traunsee, dann vielleicht einmal auf die Malediven und nach 100-200 TG wirst Du dann darüber schmunzeln, dass Du einmal angenommen hast, dass Dir ein Tauchkurs nach Schas F 16 ach so viel geholfen hätte.

Aber wahrscheinlich wirds jetzt eh wieder nur (k)eine Verbandsdiskussion, wie wir sie schon 247 Mal gehabt haben.
09.08.2004 16:16
Es kommt nicht auf den Verband an, das was zählt ist der Tauchlehrer!
09.08.2004 16:21
Is` nur unpraktisch, wenn der TL aus dem <Phantasiename>-Verband der tatsaechlich weltbeste TL ist, Du aber wegen der nicht akzeptanz des Verbandes nirgendswo in`s Wasser gelassen wirst.
(Was natuerlich immer geht, wenn man nen guten Chaeckdive macht usw und so fort ... blahblha...)
09.08.2004 16:36
@kryptolite
Du hast vollkommen Recht mit Deiner Aussage, dass hier verschiedene Tauchverbände in den Dreck gezogen werden. Speziell an PADI hat man sich hier im Taucher.net festgefressen.
Das liegt einerseits daran, dass hier sehr viele Mitglieder von Tauchclubs posten (sind in der Regel VDST bzw. CMAS) und anderseits dieses von machen provoziert werden und schon geht der Verbandskrieg los!
Möglicherweise gehörst auch Du dazu!

@PeterG
Willst Du Kunden abwerben?
Nach 100 - 200 TG wird "kryptolite" darüber schmunzeln und die Erfahrung gemacht haben, dass Tauchen ein Geschäft ist und egal wo er hingeht Kohle abdrücken muss! Ob im Verein, Tauchschule oder Base!!
Er wird dann auch festgestellt haben, das ein Tauchkurs nur ein roter Faden ist und um seine taucherischen Fähigkeiten zu verbessern, muß er diese Aktivität regelmässig ausüben.
Gruß Wallin
09.08.2004 16:39
Geschätzter Wallin,
es würde mich freuen, wenn Konsumenten aufgrund meines Rates eine Kaufentscheidung überdenken und kein Geld zum Fenster hinaus werfen.
09.08.2004 16:44
@Peter G
Was bitte schön ist daran Geld zum Fester rausgeworfen, wenn jemand in einer Tauchschule (und lass mal die Religon weg) einen Tauchkurs beginnt, absolut zufrieden ist und mit seinem Brevet überall tauchen kann?
09.08.2004 16:52
@faulerWallin

Mich interessiert eine unsachliche Diskussion über Verbände prinzipiell gar nicht. Das sollen die lieben Vereinsmeier unter sich ausmachen. Ich hoffe das Troll - Thema ist damit abgehakt.

Mir geht es darum, das ich für mich ein neues Hobby entdeckt hab und beginne mich auf einer breiteren Basis damit auseinander zu setzen (gelobet sei das Internetz). Ich will also in meinem eigenen Interesse (ich hänge an meiner Gesundheit und in weiterer Folge an meinem Leben) herausfinden, wie ich mich möglichst gut ausbilden kann.
Mir ist dabei auch klar, dass erst die TG´s und somit die praktische Umsetzung eine "anständige" Erfahrung bedeuten. Nichtdestotrotz: Wo ich im Vorfeld schon Fehler und das "Lehrgeld" vermeiden kann will ich das auch tun.

Dazu gehört halt auch die Auseinandersetzung mit den "Qualitäts"Standards der Ausbildungen.

mfg
Martin
09.08.2004 17:02
@ Wallin
Du hast mir eine Frage gestellt und ich habe geantwortet. Deine zweite Frage erübrigt sich durch das Gesagte und ist bereits beantwortet.

@ Martin
You have new mail.
Stephan K.PADI DM, CMAS***, SSI XR, Apnoe 1, Eistauchen
09.08.2004 17:13
Ach weisst du, geh das Thema doch anders an.

Welche Tauchschulen sind in deiner Nähe und machen einen kompetenten Eindruck?

Zusätzlich sollte die einem der grossen Verbände angehören.
PADI ist der weltweit am meisten verbreitete und anerkannte Verband.
CMAS und deren angeschlossene Verbände sind auch weit verbreitet.

Eine gute Tauchausbildung hängt sehr vom Tauchlehrer ab. Gute, sowie schlechte Tauchlehrer gibt es bei allen Verbänden.
Deine taucherische Fortbildung hängt auch weniger von den zusätzlichen Brewets ab, sondern von dir.
Frei nach dem Motto:
"Wir lernen fürs Brewet und nicht fürs Leben"
Selbststudium und mit dem Tauchen beschäftigen und vor allem tauchen gehen.

Mit einem Brewet darf man tauchen gehen, aber können kann man es erst nach etlichen Tauchgängen.
Eigentlich wie beim Führerschein und dem Autofahren. Den Führerschein macht man auch nicht immer bei Eis und Schnee.

09.08.2004 17:15
@kryptolite
Das ist eine schwierige Frage, letztendlich liegt es an Dir selbst, in wie weit Du dich mit dem Tauchen beschäftigen willst.
Auch liegt es an dem Tauchlehrer der dir das Tauchen vermittelt.

Wie ich rauslesen konnte, bist Du mit Deinem Kursverlauf zufrieden und fühlst Dich Sicher aufgehoben. Das sind doch schon mal wichtige Ansätze und eine Bestätigung, die richtig Wahl getroffen zu haben.

Ob nun PADI, SSI oder VDST inkl. sämtlicher kommerziellen CMAS - G. Verbände, die unterscheiden sich zum Teil nur noch in den
Pool - Lektionen und HLW - Kenntnisse.
Ansonsten sind die relativ ähnlich gestaltet.

So sehe ich dies.

Dann noch viel Spass beim Tauchen
09.08.2004 20:57
Hi kryptolite

Ich denke, das kann man zusammenfassen: Wenn Du Dich wohl fühlst bei Deiner Schule ist die Hälfte schon gebucht. Und wenn Du dann in der Ausbildung auch etwas gefordert wirst und Feedback erhältst, dann steht der langjährigen Tauchkarriere nichts im Wege. Ob PADI oder CMAS: Ich habe bisher weder mit PADI noch mit CMAS irgendwo Probleme gehabt oder Taucher mit solchen Problemen gesehen...

Was ich aber nach meinem offiziellen Kurs gemacht habe: Ich habe mich einem Club angeschlossen, wo gemeinsames Clubtauchen angeboten wurde. Ich hatte ich genügend Möglichkeiten, mein Wissen zu vertiefen und von den "Grossen" einige Tricks abzugucken.

Bye




10.08.2004 08:58
Tachchen kryptolite,

zu deiner Ausgangsfrage: a) hängt von Deiner Ausbildung und auch deiner persönlichen Einstellung ab (Charakter)
b) Padi ist weltweit anerkannt und sollte jedem bekannt sein, der mal den Kopf unter Wasser gesteckt hat. Auch CMAS ist weit verbreitet, nur halt nicht so weit wie Padi. Das hängt aber auch mit der historischen Ausrichtung (Verein/ Kommerz) zusammen.

Egal welche Organisation, wenn Dich Dein Tauchlehrer gut ausbildet, bist Du gut vorbereitet. Dieses als Anfänger zu beurteilen, ist natürlich schwer. Wenn Du Dich aber wohl fühlst, solltest Du es auch dabei belassen.

Positives und Negatives gibt es über alles und jeden, leider ist der Mensch aber hauptsächlich darauf aus, das negative heraus zu filtern (Lebensweisheit)
10.08.2004 13:26
Hmm....da war doch die Frage:

"Welchen Vorteil bietet mir konkret z. B. die Ausbildung nach CMAS gegenüber PADI???? "

Und so konkret hat ja noch keiner geantwortet und ich denke, hier war auch nicht der Unterschied bezüglich kommerziell vs nichtkommerziell gemeint. Ich habe den OWD hier zu Hause (Norddeutschland) gemacht und war mit der Ausbildung super zufrieden. Da ich vorher weder was von CMAS/VDST oder von der seite taucher.net gehört hatte, habe ich erst nach dem OWD davon erfahren, aber einen direkten Vergleich von Ausbildungsinhalten/ Schwerpunkten / Ansprüchen bisher auch nicht gefunden.

Schwierig finde ich es als Anfänger, dauernd verunsichert zu werden, ob man nun die richtige Ausbildung gewählt hat, da ja oft nur Meckereien der Einen über die Anderen stattfindet und nichts konkretes herauskommt. Sicherlich, auf der Seite vom vdst kann ich über die Ausbildung informieren, ob diese nun "besser" ist, kann ich nicht beurteilen, da ich zum einen noch Unerfahren bin und zum anderen nicht auch noch unter CMAS-Richtlinien ausgebildet worden bin.

Ich finde, dass wäre doch mal was für die Leute, die beides kennen ohne das gleich die rote Lampe brennt.

Gruss
Bierkrug

PS: Ansonsten Superforum, da einem hier sehr gut weitergeholfen wird !
10.08.2004 15:06
@Bierkrug
Machst Du einen Kurs in einem Verein, ist dieser in der Regel weit aus umfangreicher, da hier kein kommerzieller Gedanke dahinter steht.
Oft muss da vorher km geschnorchelt werden, bis wenn man überhaupt mal den Kopf "Unter Wasser" bekommt.
In der Regel sind die Ausbilder der VDST und somit der CMAS angeschlossen.
Ich will nun nicht behaupten und im übrigen wird dieses auch von allen Verbänden empfohlen, dass eine körperliche Fitness für das Tauchen empfohlen ist. Doch die meisten können an der Schwimmerei, Luftanhalten, Streckentauchen und in Apnoe einen bewußtlossen Taucher bergen und abschleppen nichts besonderes finden.

Bei denn kommerziellen CMAS Verbänden, sowie den RSTC - Verbänden steht das Tauchen im Vordergrund, hier werden die ABC-Abnahmen zwar durchgeführt, doch ohne große Schwimmerei usw.!
Es wird halt gemacht, weile ews gemacht werden muß!
Deshalb ist man bei diesen Verbänden relativ schnell am Ziel! Tauchen zu dürfen! Damit hat man nun die Lizenz zum TAUCHEN ÜBEN!

Ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung sagen, die meisten und das ist egal wie intensiv man Theorie unterichtet hat, behalten nur das wesendliche.
Typisches Beispiel, macht ein CMAS* - seinen CMAS** - Kurs, kann man Ihm die Dekotabelle und Tauchgangsplanung nochmal erklären! Alles vergessen!
Man taucht mit luftint. Computer und somit findet die Tabelle auch keine Anwendung.

Dann ist die DEKO 2000 sowas von ungünstig und kompliziert, spätestens wenn der Taucher mal einen Tauchurlaub macht, kauft der sich freiwillig einen Tauchcomputer.

Im Gegensatz ist die Dopplertabelle (PADI,SSI) relativ einfach zu bedienen! Allerdings Nullzeit!
Für einen Anfänger ist dies besser zu handhaben! Aber auch hier gilt das selbe wie oben aufgeführt.

PADI und SSI geht den Weg der kleineren Schritte. Was ich persönlich auch besser finde, da man relativ schnell sich weiter bilden kann und somit, das gelehrte auch nicht so schnell vergißt.

Die CMAS hat hier nun auch dazu gelehrt, nun kann man Silber bzw. CMAS** mit 25 TG machen.
Als CMAS`ler ist es ärgerlich anzusehen, wie Schritt für Schritt die Standards gelockert werden und man sich irgendwo bei den RSTC Standards befindet. Das ist für mich unglaubwürdig!

Solche Lockerungen gab es bei den RSTC - Verbänden nicht!

Das schreibt Dir ein Tauchlehrer der beide System unterichtet und das RSTC - Konzept einfach besser findet.

Wichtig ist das Du mit beiden Systemen Tauchen gehen kannst. Also ob CMAS od. PADI ist eigendlich egal.

Alles andere wurde ja oben gut beschrieben.

Gruß Wallin
10.08.2004 15:38
Hallo Krypto und Bierkrug!

Bin ich im „richtigen“ Verband? Vor dieser Frage stand ich auch, nachdem ich meinen OWD bei einem SSI-TL gemacht habe.

Rückblickend, einige Kurse, Erfahrungen und Diskussionen mit Tauchern des eigenen und anderer Verbände später stellt sich diese Frage nicht mehr.

Schon eher entscheidend ist die Frage: Wie gut konnte mir der jeweilige TL das Wissen vermitteln? Das ist weitgehend verbandsunabhängig, zumal meine TL fast immer in mehreren Verbänden qualifiziert waren. Diese Frage kann Euch nur der persönliche Eindruck und hilfsweise die Erfahrungen anderer Taucher (z.B. hier im TN) beantworten.

Wie werde ich nun zu einem guten Taucher? Die Kurse legen nur den Grundstein. Dein Wille zur Verbesserung Deiner praktischen und theoretischen Fähigkeiten ist entscheidend. Ein besserer Taucher bin ich vor allem durch Übung, Annehmen von Hinweisen erfahrenerer Taucher und Beschäftigung mit dem Thema Tauchen geworden. Ein erfahrener Taucher kann auch durchaus ein PADI-OWD’ler oder Bronzetaucher oder einer ganz ohne Tauchschein sein.
Das o.g. Beispiel „Führerscheinprüfung und Autofahren“ passt da schon.

Kommen wir nun zu den vielleicht noch verbleibenden 10 % der Verbands- und Ausbildungsrichtlinien:
Rein von der Papierlage her glaube ich im OWD/AOWD- bzw. Bronze/Silber-Bereich eine leichte Steigerung von PADI über SSI zum VDST erkennen zu können.
Die AOWD-Kurs-Inhalte bei PADI sind ein wenig „flacher“ als bei SSI. Außerdem finde ich die Möglichkeit, den AOWD direkt dem OWD folgen zu lassen, nicht sinnvoll. Als SSI-AOWD’ler habe ich meine Ausbildung mit der eines Silbertauchers (auf dem Papier und in Praxi) verglichen und konnte Defizite erkennen.
Später glich sich alles wieder an und der Faktor Erfahrung lässt die Verbandsauswahl völlig unwichtig werden.

HTH

Ralf
10.08.2004 20:07
Ähhmm, was für Defizite?

Daß man keinen Kilometer UW mit Luft anhalten voll aufgerödelt tauchen können muß?
Oder Apnoe-mäßig auf 10m absticht, Gerät ablegt, hochschießt um anschließend den ganzen Zinnober nochmal zu machen um sein Jacket wiederzubekommen?
Oder dem geneigten Auditorium überhaupt erstmal zeigen muß, daß man schwimmen kann, bevor man mit ins Becken gelassen wird? Wohlgemerkt, bei über 130 geloggten TG´s und 30 Lenzen auf´m Buckel???

Da würde ich doch lieber OWD´ler bleiben und dafür 5x die Woche in meinen Lieblingssee abtauchen.

MfG

10.08.2004 22:57
Hallo Andreas!

>Ähhmm, was für Defizite?

Ich sprach von meinen Defiziten als frisch gebackener AOWD`ler mit 40 TG und dachte dabei z.B. an die Rettungs-Anteile im Silberkurs, die dann bei meiner Organisation erst im Rescue-Kurs gelehrt werden. Man kann diese spätere Wissensvermittlung natürlich auch positiv sehen.

Ein wenig rudimentäre Apnoe-Erfahrung kann nicht schaden. Das gibt einem eine gewisse Ruhe und Sicherheit, wenn mal was schief geht.

Auch den Nachweis zu erbringen, einigermaßen gut schwimmen zu können, ist nicht falsch. Wir brauchten mal gute 10 Minuten für 100 Meter aufgrund unerwartet starker ablandiger Strömung am Ende des TG.

Ich gebe Dir Recht: Dazu braucht man nicht zum VDST zu wechseln. Das kann man alles verbandsunabhängig lernen und üben, aber nichts anderes habe ich oben gemeint.

Den Nachweis, gut schwimmen zu können, mussten wir dann im SSI-Rescue-Kurs erbringen (steht aber nicht sooo in der Prüfungsordnung). Unsere Frauen durften uns Männer 20 Minuten gegen Wind und Wellen schleppen. War ganz schön anstrengend als Übungs-Opfer))

>Da würde ich doch lieber OWD´ler bleiben und dafür 5x die Woche in meinen Lieblingssee abtauchen.

Das kann ich akzeptieren. Allerdings finde ich die Kombination Erfahrung sammeln und Wissen (in Kursen) vermittelt zu bekommen noch besser - nicht nur beim Tauchen.


Gruß

Ralf
11.08.2004 00:48
also ich finde, das naui eine sehr gute ausbildung zum owd macht...
geht halt alles nur um die sicherheit vom taucher...
und die lassen auch keinen los, der nicht tauchen kann...
leider findet man naui nur selten....
11.08.2004 10:59
@ wallin und Ralf Steffen:

Sehr gute Beiträge, kann euch da nur Zustimmen. Der Abstufung von Ralf Steffen bzgl. der Standards kann ich auch folgen.

Die Unterschiede zwischen den Verbänden sind aber so gering, dass hier der TL viel ausschlaggebender ist. Somit kann man bei JEDEM Verband gut ausgebildet werden.

Fazit zur Verbandsdiskussion: Alle tauchen in dem selben Wasser, und das ist das wesentliche! Viel Spaß, wo immer ihr alle auch ausgebildet wurdet/ ausbildet.
11.08.2004 11:15
@youngdiver
Bei jedem Verband geht es um die Sicherheit und Qualitätssicherung der Tauchkurse.

Und das mit dem los lassen hat mit dem Verband nichts zu tun, sondern mit dem Tauchlehrer bzw. Tauchschule.

Das man dies selten trifft, ist ein subjektives Dummgelabber! Jede Tauchschule wird versuchen Kunden zu Binden.

Und warum es NAUI so selten gibt, würde mich an deiner Stelle stutzig machen!

Schönen Tag noch!
Wallin
11.08.2004 13:35
@ fauler wallin:

Warum es NAUI so selten gibt: Ganz einfach, zwar ein gutes System, aber bisher leider fast kein Marketing in Europa. Dies wird sich hoffentlich bald mit der neuen Europa-Zentrale ändern.

An mangelnder Qualität liegt es zumindest nicht, falls Du das mit deiner Frage meintest (sonst wäre Padi absolute Qualitätsspitze).

NAUI fristet momentan leider noch ein Randdasein, aufgrund dessen für die Tauchschulen vermeintlich nicht so viel verdient werden kann.

Wenn hier erst mal ein bischen mehr Publicity betrieben wird, könnte sich eine (für Europa) neue Kraft bilden. Im Amerikanischen Einzugsgebiet ist NAUI seit jeher sehr weit verbreitet und sehr gut akzeptiert. Zwar kommt man auch hier nicht an PADI heran, aber steter Tropfen höhlt den Stein.

Soviel zu dem Thema...
11.08.2004 16:43
Also grundsätzlich liegt alles am TL und seiner Einstellung zum Tauchen.

Aber ich finde es schon gut einem angehenden Taucher Tips über die ansäßigen Tauchschulen zu geben! Hat nichts mit Geschäftabwerben zu tun, manche bilden halt so dämlich aus das man schon aus Schutz der eigenen und anderen Gesundheit abraten muss.

Welcher Verband? Glaubensfrage.
Beispiel:
(Neufeldersee) Rescue oder Rettungstechnikausbildung (kann nicht sagen welcher Verein habe nur gesehen was die gemacht haben....

Verunfallten in richtung Ufer trasportiert=gut
Anscheinend bewußtlosen das Jacketaufgeblasen und im bauchtiefen Wasser eine Herzkreislaufmassage gemacht = Der TL muss Johannes der Täufer mit jobverfehlung gewesen sein?!

Weiß ich wer das war würde ich jedem mit ruhigem gewissen abraten dort sein Geld für die Ausbildung liegen zu lassen...

scuba.duck
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