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RackerAOWD

Nachbearbeitung von Digital Fotos

Hallo,

kurze Frage ---

wenn Ihr Fotos nachbearbeitet - ( ich habe Photoshop Elements ) würdet ihr dann im RAW - Format fotografieren ?

Danke für eine Info

Gruß Frank
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Frank Z. ich tauch halt
16.03.2008 14:17
mache ich mit meier Sea&Sea DX-1G grundsätzlich, wobei mir für die Nachbearbeitung die beiliegende Software Irodio-Studio bisher ausgereicht hat.

Frank grüßt zurück
16.03.2008 15:07
Klar! Wenn du die Bilder in einem anderen Format abspeichern läßt, hast du ja schon eine Kompression und damit einen Qualitätsverlust. Auch beim Bearbeiten gilt: immer im Original-Format abspeichern, erst das Endprodukt (als Kopie!) in jpg oder was-auch-immer speichern.
RackerAOWD
16.03.2008 15:31
Danke für die hilfreichen Antworten. Ich werde es ab Dienstag mal ausprobieren und hier später eine kurze Abgeben. Nun die letzten Sachen packen - morgen geht es nach Khao Lak.

Gruß bis bald

Frank
16.03.2008 16:18
Ja, das Schreiben auf die Speicherkarte dauert zwar länger, aber RAW+jpeg (Oly SP 550). Dann WB mit Olympus Master, dann Photoshop.
16.03.2008 17:37
Hallo Racker, Du kleiner Racker Du...

Ich habe für unter Wasser eine Kamera mit 7,2 Megapixel und ohne RAW-Modus. Die JPG-Bilder bearbeite ich im Photoshop CS nach und ich wette mit Dir und Euch, dass Ihr keinen "Qualitätsverlust" zum nachbearbeiteten RAW-Modus seht.

Wenn Du RAW-Modus aufnimmst, musst Du beachten, dass das gleiche Bild nochmal im JPG-Modus von Deiner Kamera quasi als Kopie auf dem Speicher angelegt wird. Nun schau mal im Handbuch nach, wieviele Bilder Du jetzt insgesamt speichern kannst. Denn RAW-Modus belegt in der Regel das größte Bildformat. Also heißt es, genügend Speicherkarten oder Laptop mitnehmen.
17.03.2008 07:11
Moin,

Ich stimme Tele zu, man könnte ja mal nen Blindtest machen und kein Laie (wie wir es fast alle sind) würde den Unterschied erkennen. Ich bearbeite seit eh und je JPEGs und bin absolut "glucklick".

Wer jetzt anfängt mit "Neee, man nämlich doch...! Voll der dicke Unterschied!..." - den würde ich zunächst mal fragen, ob er für die Darstellung auch seinen Monitor perfekt kalibiriert hat und die optische Darstellung mit dem CMYK-Farbraum übereinstimmt. Sonst ist das tolle Bildchen spätestens beim Posterdruck ganz schön Brei

Was man RAW zugute halten muss, ist sein größerer Dynamikbereich. Vor allem Weißabgleich, Kontrast und Farbsättigung werden nämlich erst bei der Konvertierung in andere Formate festgelegt und nicht bei der Aufnahme selber. Auch weil JPGs im RGB-Farbraum abspeichern, verliert man Bildinformationen.

Das macht sich bei der Bearbeitung bzw. Darstellung am Heimcomputer aber KAUM bemerkbar.

Kurz gesagt: Wer heiß auf RAW ist, solls gerne machen, aber nicht behaupten, Leute die JPEGs bearbeiten haben fast schon einen an der Waffel (Es soll sich bitte niemand persönlich angesprochen fühlen! Hab nur manchmal den Eindruck, dass die Denke latent vorhanden ist)

LG, JPEG-Basti
17.03.2008 22:19
Hi Frank,
auch hier liegen Legenden und Wahrheit dicht zusammen. Bei einer 10 Megapixel Kamera ist ein RAW Bild fast genau 10 MB groß. Ein JPEG ca.: 5-7 MB.Bei 4 GB Speicherkarte kannst Du...bis Dein Akku leer ist.
Man muß nicht beide Formate gleichzeitig aufnehmen (es macht meiner Meinung auch keinen Sinn) und wie hier behauptet kannst Du ein bearbeitetes RAW Bild auch nicht im original Format nach der Bearbeitung abspeichern, sondern z.B.: TIFF, JPEG etc.Genau genommen kannst Du es nicht mal im RAW bearbeiten (es wir vorher in ein TIFF umgerechnet) und genau das ist der Vorteil, Du kannst das Bild bearbeiten sooft Du möchtest, das Original (mit mehr Daten als Du zur Zeit brauchst) bleibt erhalten. Am Monitor sieht man keinen Unterschied (wobei man im RAW einen schönen Weißabgleich am Computer hin bekommt) Und das Fotolabor will nur JPEG oder TIFF.
Also welche Fotos machen wir ab heute ?

Gruß macdivers
23.03.2008 20:18
@hechtflüsterer

Vorschlag:
Speichere mal dein JPEG, sagen wir mal 20x (immer wieder das gespeicherte öffnen und neu speichern) siehst du dann keinen Unterschied, dann bann deine Bilder weiter in JPEG. Wer RAW kann, sollte das auch verwenden oder dann ists halt die falsche Kamera

Bei jedem Mal JPEG speichern, verlierst du Infos. Da ist eine Kalibration deines Bildschirms nicht relevant.
24.03.2008 05:43
@Reiseberichtschreiber
Stimmt, jeder sollte seine originalen JPEGs 20x speichern, nur damit er doch noch den Sinn von RAW erfährt

Ich stehe zu dem, was ich oben geschrieben habe Und zur Bildbearbeitung siehe macdivers Beitrag Lädst Du RAWs auf eine Website? Schickst Du RAW zum Posterdruck? Speicherst Du ein bearbeitetes RAW im RAW-Format?

RAW ist aufgrund seines größeren Dynamikbereichs eine feine Sache für die Bildbearbeitung (wie ich oben bereits schrieb), aber kein zwingendes Kaufkriterium. Ich habe keine schlechte Kamera, nur weil sie kein RAW speichert. Und ich bin der Meinung, dass sich die (meisten) Bilder auf meiner Website auch als reine JPEGs nicht großartig verstecken müssen.

Gruß, Basti
www.quetschluft.de
24.03.2008 21:48
@hechtflüsterer

Eine Webseite ist wohl kein Thema. Da brauchst du keine 3m!

Wer ein wenig mehr macht, speichert in TIFF. Umwandeln in JPEG nach Bedarf geht immer.

In einem Punkt geb ich dir aber 100pro Recht. Wer druckt schon mal ein Bild aus?
Antwort