EUF-Zertifizierung - hat dies einen Wert?
Hi Mittaucher,
soeben habe ich hier auf diesen Seiten einen Bericht über die Zertifizierung des VDST gelesen. Nun stelle n sich mir aber als kritischer Betrachter die Fragen:
Was bringt dies für mich als Endverbraucher?
Fängt jetzt der Zertifizierungswahn auch in der Tauchsportszene an?
Wie werden Zertifizierungskosten, die ja nun wohl regelmäßig anfallen weitergegeben?
Welche Konsequenzen hat solch ein Zertifikat für mich als Sporttaucher?
Ich habe mir hier so meine eigenen Gedanken gemacht und muß leider feststellen, daß es nun wohl einigen Leuten gelungen ist auch noch diese Sportart mit Bürokratie zu belegen - schade eigentlich. Die vom Verfasser genannten Gründe, die solch eine Zertifizierung erklären sollen sind für mich jedoch nicht so einsichtig.
Ich überlegte mir dann konkret, was hat dieses Zertifikat für mich an Auswirkung? Die Antwort: Absolut keine Konsequenz!
Ein Beispiel: Nun wurde wohl der VDST zertifiziert, somit müßte nun wohl in der Ausbildung überall das Gleiche gelten, also auch in der Ausbildung beim Endverbraucher, sprich dem Sporttaucher. Die Zertifizierung ist nun bereits erfolgt, daß heißt, alle Tauchausbilder des VDST müßten nach einer zertifizierten Richtlinie ausbilden, oder irre ich mich hier? Dies jedoch ist nun aber nicht der Fall, zumindest, was ich so kenne und aus der Tauchschulenszene so weiß. Mir ist nämlich von Tauchschulen bekannt, die in der kommerziellen Ausbildung einige Ausbildungspunkte weglassen, nicht richtig machen oder sogar vorgeschriebene Tauchgänge wegfallen lassen. Diese Tauchschulen brevetieren dann für den VDST die CMAS-Scheine. Ergo hat so ein Zertifikat wohl nun doch absolut keinen Realitätsbezug. Böse Zungen mögen wohl nun dem Verfasser unterstellen, daß wie er schrieb, die Auditoren wohl deshalb in den Vereinen geguckt haben, da hier zugegebenen eine sehr hochwertige Ausbildung existiert, angetrieben vom Enthusiasmus der TL`s - in der kommerziellen Schiene aber zählt die Masse.
Wer kommt denn für dies Kosten auf? Die Natwort: Alle Mitglieder dürfen nun die wohl hohen Zertifizierungskosten tragen und diese sind nun ja auch wiederkehrend, da so ein Zertifikat ja zeitlich begrenzt ist. Hinzu kommen ja wohl auch noch die Ksoten, die es ermöglichen sollen, daß man dieses Zertifikat auch weiter führen darf,... . Tja Leute, da gehen die Mitgliedsbeiträge drauf.
Was mich jedoch wirklich stutzig gemacht hat, ist der Textabschnitt über das Ausbildungsmaterial. Welches denn? Ich konnte noch bei keinem frischbrevetierten Taucher, der die Tauchausbildung beim VDST gemacht hat ein einheitliches Ausbildungsmaterial sehen. Es wird doch auf Tafeln etwas angeschrieben oder kopierte Zettel werden verteilt (ups, das Urheberrecht), jedoch ein einheitliches Papierwerk in Form von einheitlichen Unterlagen? Bei meiner Ausbildung in einer VDST-Tauchschule hatten wir unsere eigenen Blöcke dabei und notierten die uns als Anfänger wichtig erscheinenden Textstellen (eigentlich ein Irrsinn, denn als Beginner hat man ja keine Ahnung was wichtig und was unnütz ist), auch wurden wir animiert von der Tauchschule Bücher zu einem höheren Preis als dem der Preisbindung vorgegeben zu kaufen (Ups). Tja, das Ergebnis des Ganzen: Die Prüfung. Es wurden unterschiedliche Fragebögen verteilt und das ausfüllen begann, viele der gefragten Dinge hatten wir leider noch nie gehöhrt - woher auch? In einer kleinen Diskussion untereinader über die mögliche Lösung - ja, richtig gelesen, der Prüfer (TL***) war nämlich nicht anwesend, da er den Prüfungsraum verlassen hat und für ca. 30 Minuten draußen war. Einen Hinweis bekamen wir jedoch von ihm, "nicht abschauen, aber ich seh es jetzt nicht" (sinngemäßes Zitat).
So und nun Frage ich mich doch wirklich, was bringt dieses Zertifikat für den Endverbraucher, sprich mich?
Ich möchte hiermit nun keine Verbandsdiskussion lostreten, bewußt habe ich nicht über andere Verbände geschrieben um einer solchen Diskussion erst gar keine Grundlage zu gewähren. Es sollte nur mal zum Nachdenekn anregen. Sollte ich etwas falsch verstanden haben in dem Schreiben über die Zertifizierung, so möge man mir dies doch höflich erklären, evtl. kann ich ja dann den Sinn erkennen.
soeben habe ich hier auf diesen Seiten einen Bericht über die Zertifizierung des VDST gelesen. Nun stelle n sich mir aber als kritischer Betrachter die Fragen:
Was bringt dies für mich als Endverbraucher?
Fängt jetzt der Zertifizierungswahn auch in der Tauchsportszene an?
Wie werden Zertifizierungskosten, die ja nun wohl regelmäßig anfallen weitergegeben?
Welche Konsequenzen hat solch ein Zertifikat für mich als Sporttaucher?
Ich habe mir hier so meine eigenen Gedanken gemacht und muß leider feststellen, daß es nun wohl einigen Leuten gelungen ist auch noch diese Sportart mit Bürokratie zu belegen - schade eigentlich. Die vom Verfasser genannten Gründe, die solch eine Zertifizierung erklären sollen sind für mich jedoch nicht so einsichtig.
Ich überlegte mir dann konkret, was hat dieses Zertifikat für mich an Auswirkung? Die Antwort: Absolut keine Konsequenz!
Ein Beispiel: Nun wurde wohl der VDST zertifiziert, somit müßte nun wohl in der Ausbildung überall das Gleiche gelten, also auch in der Ausbildung beim Endverbraucher, sprich dem Sporttaucher. Die Zertifizierung ist nun bereits erfolgt, daß heißt, alle Tauchausbilder des VDST müßten nach einer zertifizierten Richtlinie ausbilden, oder irre ich mich hier? Dies jedoch ist nun aber nicht der Fall, zumindest, was ich so kenne und aus der Tauchschulenszene so weiß. Mir ist nämlich von Tauchschulen bekannt, die in der kommerziellen Ausbildung einige Ausbildungspunkte weglassen, nicht richtig machen oder sogar vorgeschriebene Tauchgänge wegfallen lassen. Diese Tauchschulen brevetieren dann für den VDST die CMAS-Scheine. Ergo hat so ein Zertifikat wohl nun doch absolut keinen Realitätsbezug. Böse Zungen mögen wohl nun dem Verfasser unterstellen, daß wie er schrieb, die Auditoren wohl deshalb in den Vereinen geguckt haben, da hier zugegebenen eine sehr hochwertige Ausbildung existiert, angetrieben vom Enthusiasmus der TL`s - in der kommerziellen Schiene aber zählt die Masse.
Wer kommt denn für dies Kosten auf? Die Natwort: Alle Mitglieder dürfen nun die wohl hohen Zertifizierungskosten tragen und diese sind nun ja auch wiederkehrend, da so ein Zertifikat ja zeitlich begrenzt ist. Hinzu kommen ja wohl auch noch die Ksoten, die es ermöglichen sollen, daß man dieses Zertifikat auch weiter führen darf,... . Tja Leute, da gehen die Mitgliedsbeiträge drauf.
Was mich jedoch wirklich stutzig gemacht hat, ist der Textabschnitt über das Ausbildungsmaterial. Welches denn? Ich konnte noch bei keinem frischbrevetierten Taucher, der die Tauchausbildung beim VDST gemacht hat ein einheitliches Ausbildungsmaterial sehen. Es wird doch auf Tafeln etwas angeschrieben oder kopierte Zettel werden verteilt (ups, das Urheberrecht), jedoch ein einheitliches Papierwerk in Form von einheitlichen Unterlagen? Bei meiner Ausbildung in einer VDST-Tauchschule hatten wir unsere eigenen Blöcke dabei und notierten die uns als Anfänger wichtig erscheinenden Textstellen (eigentlich ein Irrsinn, denn als Beginner hat man ja keine Ahnung was wichtig und was unnütz ist), auch wurden wir animiert von der Tauchschule Bücher zu einem höheren Preis als dem der Preisbindung vorgegeben zu kaufen (Ups). Tja, das Ergebnis des Ganzen: Die Prüfung. Es wurden unterschiedliche Fragebögen verteilt und das ausfüllen begann, viele der gefragten Dinge hatten wir leider noch nie gehöhrt - woher auch? In einer kleinen Diskussion untereinader über die mögliche Lösung - ja, richtig gelesen, der Prüfer (TL***) war nämlich nicht anwesend, da er den Prüfungsraum verlassen hat und für ca. 30 Minuten draußen war. Einen Hinweis bekamen wir jedoch von ihm, "nicht abschauen, aber ich seh es jetzt nicht" (sinngemäßes Zitat).
So und nun Frage ich mich doch wirklich, was bringt dieses Zertifikat für den Endverbraucher, sprich mich?
Ich möchte hiermit nun keine Verbandsdiskussion lostreten, bewußt habe ich nicht über andere Verbände geschrieben um einer solchen Diskussion erst gar keine Grundlage zu gewähren. Es sollte nur mal zum Nachdenekn anregen. Sollte ich etwas falsch verstanden haben in dem Schreiben über die Zertifizierung, so möge man mir dies doch höflich erklären, evtl. kann ich ja dann den Sinn erkennen.
Liebe Tauchsportfreunde,