Es gibt immer neue Ausrüstung, oder was zu meckern an der alten. Hier ist genau der richtige Platz, an dem Du Dir Infos zu irgendwelchen Tauchausrüstungsteilen holen kannst - oder das in Erfahrung bringst - was dich schon sehr lange interessiert hat.
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Ausfall Tauchcomputer, Reaktion Hersteller

Geändert von FredKrake,
23.06.2020 09:27

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit meinem Tauchcomputer und vor allem mit der Reaktion des Herstellers darauf. Der Computer ist von einem namenhaften Hersteller, sagen wir mal obere Mittelklasse. Den Text s.u. habe ich an den Support gesendet. Ich wollte einfach mal ein paar Meinungen hören, ob ich mich hier vielleicht unangemessen aufrege. Eine Antwort auf meine Beschwerde habe ich seit 2 Wochen nämlich nicht erhalten. Ich habe mich bisher dagegen entschieden, den Hersteller öffentlich zu nennen.

Danke für eure Kommentare und viele Grüße

Fred

< Dir Sir or Madam,

I am not at all satisfied with the overall quality concerning my safety-relvant service request and I would like to take a minute to tell You why. I have sent in my dive computer XXXX with a serious issue. Problem with my XXXX was: In the middle of a dive the computer freezed for 2 Minutes after I had pressed the XXX button. So for the whole of 2 minutes, I could not determine my depth and my no decompression time. That is dangerous and should never, ever happen. In addition, for the rest of the dive one cannot know whether the computer had continued to track the dive and the data is up to date. It turned out that the computer from then on freezed everytime I pressed the regarding button a bit longer, regardless of dive mode or surface mode.

What <Manufacturer> did: You service team asked me to send in the computer, which I did. It was replaced very quickly within warranty.

What <Manufacturer> did not do: I did not get any response upon my request for a detailed technical description of the issue. How on earth can I still trust this product, if I do not at least understand the issue. If this is a software issue - which I am afraid it is - the issue is probably not limited to a specific device and could occur with the replacement, too.

I am of the opinion that any responsible and careful scuba diver would share my hesitation to entrust my health and life to this dive computer again. The right thing to do would have been an offer by <Manufacturer> to refund the purchase price so I can decide which way to go. I would like to encourage You to pass this on to Your supervisor. Best regards and safe diving >

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23.06.2020 09:45
Auch nach einem Wechsel auf ein backup Gerät bliebe die Frage offen, ob man dem ausgefallenen Tauchcomupter nach dem Austausch des Herstellers wieder vertraut und wie man die Reaktion des Herstellers bewertet.
nandersenIANTD CCR
23.06.2020 10:10
(...)in the middle of a dive, the computer froze for 2 minutes after pressing the X button(...)

Mal rein interessehalber- auf einen bestimmten Knopfdruck fror der TC das Display für 2 Minuten ein um anschließend wieder normal weiter zu funktionieren? Dh. mal abgesehen von durch Hängen des üblicherweise durch watchdog-routinen geschützten Laufzeitbetriebs könnte es vielleicht eine Tastenkombination zum Reset oder Setting sein, die bspw. durch eine weitere, hängngebliebene Taste fälschlich aktiviert wurde bis diese Funktion in einen time-out lief?

Q: Hat diese ominöse Taste vielleicht eine solche assozierte Funktion?

Q: Scheinbar ist Dir das Einfrieren dennoch rechtzeitig aufgefallen- wurden auflaufende Daten im Display weiter aktualisiert und nur Berechnung und Warnungen blieben aus- oder blieb die Displayanzeige dann für 2 Min. unverändert?



Tastenchef13Normoxic Trimix
23.06.2020 10:14
Als alleinige Lösung für die Berechnung von Deko kann kein Tauchcomputer herhalten. Mache einen Plan und tauche diesen mit Varianten zu vor ausgearbeitet hast du dann alle Reserven die du beim tauchen brauchst. Verlasse dich nicht nur auf den Tauchcomputer...

Und bei anspruchsvollen Tauchgängen backup.

Du hast doch schnell Ersatz bekommen sehe ich persönlich dementsprechend entspannt.
23.06.2020 10:36
Meiner Meinung nach regst du dich unangemessen auf (das war ja deine eigentliche Frage). Du hast einen Erstaz bekommen der funktioniert, damit hat der Hersteller vorbildlich reagiert. Weitere Informationen über den Fehler wirst du nicht bekommen, erstens, weil das logistisch wahrscheinlich gar nicht möglich ist, und zweitens, weil solche Informationen nicht mit Kunden geteilt werden.

Wenn du dem Hersteller nicht mehr vertraust, dann kaufe keine Produkte mehr von ihm. Wenn du der Meinung bist, dass der Computer über dein Überleben entscheidet, dann solltest du dich taucherisch weiterbilden. Das meine ich auch gar nicht böse, aber die Ansicht, das ein einzelner Ausrüstungsgegenstand über Leben und Tod entscheidet, verursacht bei mir Kopfschütteln.
23.06.2020 10:49

Bin da ganz bei DB.

Sehe keinen Grund, dich aufzuregen. Der Ersatz war ja offenbar schnell da.

Wenn du der Marke nicht mehr trauen willst, dann verkauf den ErsatzTC am besten noch ungetaucht. Habe ich damals mit meinem Mares ErsatzTC auch so gemacht. Der ging ganz gut weg.

Direkt den Kaufpreis zurück zu bekommen, wäre für dich natürlich Luxus. Dem Hersteller steht es aber zu, nachzubessern.

23.06.2020 15:06
Ich sehe es ähnlich wie meine Vorredner, auch wegen dem Hintergrund meines Jobs.

Ich habe unter anderem Sportuhren für Golfer im Vertrieb.
Fertigung Asien, Hauptsitz USA, Vertrieb gesteuert aus UK, Servicecenter in Deutschland.

Wenn hier etwas def. ist, werden diese nicht zerlegt (viel zu teuer) sondern ausgetauscht.
Kommt ein Fehler übermäßig oft vor, wird das an das Produktmanagement (USA) gemeldet.
Sind es "Schalter oder Hardware Probleme, wird es in der Fertigung geändert, Software durch Firmwareupdates behoben.
Was aber genau der Fehler war, weiß unser Servicecenter so gut wie nie, sondern sieht es erst, wenn am Nachfolger etwas geändert ist.

Natürlich sind Tauchcomputer sicherheitsrelevanter als ein Entfernungsmesser, aber das Prozedere ist sicher ähnlich;
wenn es sich nicht um eine kleine Firma handelt, die selber "zusammenlötet".
23.06.2020 15:43
Hi Fred!


Ich fürchte, ich habe noch nicht ganz verstanden worum es geht: Funktioniert denn der neue TC jetzt tadellos? - dann passt eh Alles, der TC war halt defekt und wurde in Garantie ausgetauscht (JEDER TC kann kaputt sein/werden, und wenns einfach die Batterie ist, die leer wird, deswegen die Redundanz)...

Oder handelt es sich um einen Konstruktionsfehler, der neue TC verhält sich genauso nwie der alte TC und diese Art von TC ist einfach ein Klumpert? - dann TC wegschmeissen und bitte Namen und Hersteller nennen, damit sich nicht noch Jemand sowas kauft...

LG, Wolfgang
arureusCMAS-TL**, Nitrox**
23.06.2020 15:47Geändert von arureus,
23.06.2020 15:50
Ich verstehe wenn man sich über defekte TCs aufregt!
Ist mir leider auch schon oft vorgekommen, dass die Dinger den Geist aufgeben oder von Rückrufaktionen betroffen sind oder Platinen von Sendern ihren Geist aufgeben....sehr ärgerlich!
Mittlerweile tauchen wir (meine Frau und ich) mit jeweils einem Galilieo Sol und als Redundanz haben wir einen Mantis M2 dabei, wobei wir nicht beide beobachten, sondern diesen halt dabei haben für den Resturlaub falls einer ausfällt.
Ah by the way: Wir haben gestern unsere Sols gerade wieder erhalten nachdem die Metallblenden nach 4 Jahren plötzlich abgegangen sind und die Kratzschutzblenden verschwunden waren. OK die Knöpfe wurden gangbar gemacht, alles ersetzt und der Drucksensor geprüft zu Nullkosten. Ich habe aber auch ziemlich gemotzt und gedroht nach 40 Jahren Tauchen mit S-Pro/Uwatec (mit ein paar Ausflügen zur noch bescheideneren Konkurrenz) zu wechseln....stellt sich nur die Frage: Zu was?

Und nun noch eine Betrachtung zum Tauchen mit TCs: Wir beobachten immer die Anzeigen unserer TC insbesondere im Hinblick auf Tauchprofil, Restnullzeit ggfls. Deko und eben Luftverbrauch bzw. Restdruck. Da wir fast immer gleiche Profile tauchen (am Anfang tief, dann flacher, bei spätestens 100bar in moderaten Tiefen) haben wir immer zum einen im Hinterkopf das Austauchszenario OHNE funktionierenden TC. Zum anderen sollte man die Tiefe (zumindestens in sichtigem Wasser) auch schätzen können und so kann man mit entsprechenden Zuschlägen gefahrlos austauchen.
Außerdem hat ja der Partner (sofern nicht solo on Tour und dann siehe Redundanz) auch noch einen TC mit wohl ungefähr gleichem Profil. In unserem Falle sind das sogar 4 Stück TCs - da sollte man den TG schon gesund heimbringen können. Serlbst wenn der Partner eine andere N2-Vorlast hat.....da macht man halt 5 Minuten Deko mehr.
Fazit: Gehirn einschalten und nicht blind auf die Dinger verlassen!

Edit: Ach ja: S-Pro äußert sich NIE zu den Gründen........(zumindest nicht schriftlich, da muss man mit den Jungs schon mal ein Vieraugengespräch führen, am besten in D´dorf beim Italiener)
gr3yw0lflife is better in fins
23.06.2020 17:38
hm.....
ich kann den fred-opener schon verstehen, gerade weil ich sowas grad selbst habe.
nach fast einem jahr hin-her-spielchen zw. mir+händler und dem hersteller hab ich wider erwarten ein nagelneues ersatzgerät gekriegt (hatte den tc im november letzten jahres zurück geschickt mit der rückforderung des kaufpreises).

ok - gerät ist neu und funktioniert - aber ob ich dem teil jemals vertrauen kann weiß ich noch nicht....
also kommts auf den gebrauchtmarkt und gut ists.....
23.06.2020 18:21Geändert von kwolf1406,
23.06.2020 18:22
Man muss man damit rechnen, dass der eingeschickte TC nicht weiter gecheckt wird, sondern einfach ausgetauscht. Der Hersteller führt einfach Statistik, wie häufig Reklamationen sind und wenn nichts besonderes heraussticht, war es das. Ich hatte einen interessanten Fehler in meinem aktuellen TC: Er wurde prompt ersetzt mit dem lapidaren Hinweis, der Drucksensor sei defekt gewesen. Das ist aber nicht logisch und trotz sehr freundlichem Kontakt mit dem Service konnte ich das nicht vertiefen.
Was bleibt, ist die Regel aus jedem Anfängerkurs: Ein TC kann plötzlich spinnen und man braucht immer eine Alternative/alternative Strategie. Wer sein Leben an einen TC hängt, taucht imho falsch.
23.06.2020 19:26Geändert von FredKrake,
23.06.2020 19:27
Hallo zusammen,

danke für eure Einschätzungen. Ich werde ab jetzt mit backup tauchen und mich an den Gedanken gewöhnen, dass man dem TC nicht uneingeschränkt trauen kann. Unangenehme Wahrheit. Ich hatte bisher halt den sehr sicheren Glauben daran, dass solche Geräte (weitestgehend) „failsafe“ programmiert werden, das ist ja keine Mondrakete. ;) Jetzt bin ich schlauer.
@nandersen zu deinen Fragen:
Q: Hat diese ominöse Taste vielleicht eine solche assozierte Funktion?
A: Nein, die Taste dient nur dem Wechsel der Ansicht.

Q: Scheinbar ist Dir das Einfrieren dennoch rechtzeitig aufgefallen- wurden auflaufende Daten im Display weiter aktualisiert und nur Berechnung und Warnungen blieben aus- oder blieb die Displayanzeige dann für 2 Min. unverändert?
A: Die Anzeige blieb während der 2 Minuten unverändert.
@Schreibmayer:
Der neue Computer zeigt den Fehler nicht, jedenfalls bisher. Aber ich habe ja nun gelernt, dass man das für die Zukunft nichts heißen muss. ;)

Beste Grüße
nandersenIANTD CCR
23.06.2020 19:43Geändert von nandersen,
23.06.2020 19:44
Somit lessons-learnt?

Prüfe Deine Computeranzeigen regelmäßig auf Plausibilität und verlange von Händlern keine Fehlerdiagnosen. ;)

Dennoch schön zu wissen, daß zumindest der Austausch ja reibungslos geklappert hat. Weiterhin finde ich es übrigens gut von Dir Fred, daß Du die Frage sachlich und ohne zu haten (Herstellernamen) im Forum für Dich geklärt hast. Soviel Netiquette findet man heute nicht mehr überall. Respekt!

24.06.2020 07:43
Hallo nandersen, danke für deine positive Rückmeldung, das freut mich.
Viele Grüße
24.06.2020 11:04

FredKrake,
du hast wenigstens einen neuen Rechner bekommen. Ich hatte/habe ja noch das Problem mit einem namhaften deutschen Hersteller.
Für mich war klar, dass ich den TC nicht mehr tauche.

Mit Suunto hatte ich bisher die besten Erfahrungen.
Beobachte den TC und bei erneutem Fehler würde ich da nochmal Kontakt aufnehmen.

Grüße und gut Luft.

LARD
24.06.2020 19:49
Phu, also ich würde auch nicht gerne mit einem TC tauchen, dem ich aus eigener Erfahrung nicht trauen kann und der Hersteller offenbar nicht einmal ansatzweise darstellen kann/möchte, ob es ein durch den Austausch behobener HW-Defekt ist oder er transparent und systematisch an der Behebung von sicherheitsrelevanten SW-Bugs arbeitet.

PS: erschreckend finde ich eure Rückmeldungen bzgl. Weiterverkauf! So nach dem Motto: Du hast ein Auto, bei dem der Sicherheitsgurt nicht immer funktioniert und Du Angst um Deine Gesundheit hast? Ok, dann verkaufe das Fahrzeug einfach weiter ...



SiliumDies und das
25.06.2020 09:19
Moment: Genau diese Reaktion liegt nicht vor. Um dein Beispiel passend zu machen müsste dein Auto in der Werkstatt gewesen sein und durch ein neues getauscht worden sein.

Verkauft werden soll nun das Austauschmodell.
25.06.2020 10:04
LA, wenn du einem ganzen Konzern nicht mehr traust, nur weil eines seiner Produkte einmal einen Fehler hatte, dann solltes du generell keine technischen Geräte mehr benutzen, kein Auto fahren und zum Eremiten werden. Hallen-Halma ist auch ein schönes Hobby. Zu deinem Vergleich, siehe Silium.
LARD
25.06.2020 19:26
Hallo,

@Silium: das sehe ich nicht so, da es einfach nicht klar ist, ob der Fehler daduch behoben wurde; ich gebe gerne zu, meine Analogie hinkt diesbezüglich mangels SW-Komponente etwas; aber was wäre, wenn kein erkennbarer mechanischer Defekt des Sicherheitsgurtes vorgelegen wäre?

@DB: erstens ist es schon ein Unterschied, ob es sicherheitsrelevante Produkte / Funktionen sind oder nicht und zweitens geht es um den Umgang des Herstellers damit, siehe Boeing 737 MAX; zu Deinem persönlichen Stil: wenn Du anderer Meinung bist, dann bringe Argumente vor und nicht Beleidgungen

Beste Grüße, gut Luft!
25.06.2020 20:05
@LA
ich gebe Dir bedingt Recht bzgl. Sicherheitsrelevant, andererseits wurde mir bereits im OWD eingetrichtert, dass mann immer damit rechnen sollte, dass was ausfallen kann.

Mann muss aber auch irgendwo die Kostenseite sehen.
Auch ein Tauchcomputer, ist irgendwie ein Massenprodukt und kein Manufaktur Werkstück.

Wenn nun Techniker jeder einzelne Reklamation genauestens nachgehen sollen, kostet das natürlich Geld, was in das Produkt einkalkuliert werden muss.
Nun sind aber "Elektronikartikel" nicht gerade Produkte, die wahnsinnige Margen haben (weder für die Firmen, noch Händler...), in Europa kommen dann auch noch nette EU Abgaben dazu, wie z.B. Zölle (da ja meist in Asien produziert) Elektronik-, Akku/Batterie- Entsorgung und Garantiebestimmungen... was die Preise auch noch erhöhen.

Zusätzlich will der Entwickler, Händler, Vertrieb und Hersteller was verdienen.

Der Endverbraucher ist aber nicht bereit viel mehr zu zahlen für den TC, bloß weil die Firma jeder Reklamaton mit einem Bericht nachzukommen!
Tastenchef13Normoxic Trimix
25.06.2020 20:19

Nur mal so in den Raum geworfen.

Euch ist schon bewusst das selbst Sicherheit relevante Industrie Maschinen Software Fehler haben dürfen?
Und hier steht weit mehr im Raum als bei einem TC....

Es ist nicht die Frage ob der TC Programmier Fehler hat sondern wann und wie sich äußern.

nandersenIANTD CCR
25.06.2020 20:38
^^ Sehr richtig.
SolosigiPADI DM, RAB/VDST CCR Tec, Poseidon SE7EN CCR
26.06.2020 08:53
Vor vielen Jahren habe ich mal gelernt: es gibt keine Fehlerfreie Software!

Im OWD wurde bei uns schon das Thema "Redundanz" geübt: WECHELATMUNG! Dann kam der OKTOBUS; ist wohl auch eine Art Redundanz...

Wenn bei mir im Auto der Turbolader eingeht, dann wird mir weder der Hersteller noch der Mechaniker genau sagen (können) warum!
Und wenn ein TC irgendwelche Fehlermeldungen bringt, wird mir auch der Service nicht sagen was (können) was da genau los war!

Ich habe früher selbst Fernseher repariert. Und oft konnte ich an Hand einer Fehlerbeschreibung genau sagen, welchen Teil ich austauschen musste. Aber warum der Teil hin wurde???

Der Preis würde ich in dieser Diskussion nicht als Kriterium ansehen!
Es ist doch einfach so, dass ein Produkt/eine Software etc. entwickelt wird. Dann wird getestet. Und wenn das Ganze den Vorgaben/Erwartungen (der Entwickler) entspricht, wird es produziert und verkauft. Innerhalb der Garatiezeit ist der Hersteller/Verkäufer verpflichtet, kostenlos auf irgendeine Weise Ersatz zu leisten.
Hin und wieder gibt es Leute, die auf Serienfehler draufkommen. Und wenn ein derartiger "Detektiv" von einer Firma eine unbefriedigende Antwort kriegt und er die Möglichkeit dazu hat, dann gibt es halt einen großen Aufschrei und die Firma hat Pech gehabt (siehe damals den Rechenfehler von Intel oder die Boing MAX). Ist aber eher selten...

Gruss
Solosigi
26.06.2020 09:38
@LA
"wenn Du anderer Meinung bist, dann bringe Argumente vor und nicht Beleidgungen"

Genau das habe ich getan, du hast es wahrscheinlich falsch verstanden.
nandersenIANTD CCR
26.06.2020 10:00
Das Thema der Langlebigkeit und Zuverlässigkeit solcher Geräte ist mittlerweile eigene Studiengänge wert- müßig ist es bei vielerlei schnellebiger Technik sich überhaupt auf Fehlersuche zu begeben.
Ist eine gewisse Failure-rate erreicht wird durchoptimiert, Kosten stehen immer im Vordergrund und anschließend gibts in regelmäßigen Abständen neue Generationen die noch leaner hergestellt werden können um die competetive advantage zu behalten. Üblicherweise noch vor dem ersten Lebenszyklus schreit irgendwer 'Der Schöne Wald' und es wird nocheinmal die Energieeffizienz des Gesamtprozesses justiert.

Das macht ja auch alles Sinn, höhere MTBF- weniger Energie- mehr Rohgewinn...

Dennoch vermisse ich die Zeit in der man dem Handwerker seines Vertrauens einen selbstgehobelten Stuhl abkaufte und ihn kurzerhand um Hilfe bitten konnte wenn dieser kippelte.
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