Hier können alle Fragen zum Thema Tauchausbildung ausgiebig diskutiert werden. Verbandsübergreifend kann hier nach allem gefragt werden was zum Bereich Aus- und Fortbilung gehört - moderiert von erfahrenen Tauchern.
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AOWD oder CMAS**

Hallo,

habe vor in diesem Jahr meine AOWD oder CMAS** zu machen. Nun hätte ich die möglichkeit den AOWD im Urlaub mal in warmen gewässern zu machen, den CMAS ** sonst halt hier im kalten wieder.

Habe nun je nachdem welche Tauchbasis ich hier frage gehört das der AOWD von Padi in Frankreich bzw. Karibik desöftern nicht anerkannt wird. Hat da jemand Erfahrungen von euch gemacht?

Und ist der CMAS wirklich soviel "besser" als der Padi für einen Sporttaucher der 2-3 mal im Jahr zum Tauchen in Urlaubfährt und nur gelegentlich in unseren heimischen Seen?

Danke schonmal

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StoneXCMAS **, Adv. Nitrox, TMX I
13.02.2017 16:47

Unabhängig vom Verband und Scheinchen würd ich den Tauchschein lieber zu Hause als im Urlaub machen.

Ansonsten ists wohl bei Deinem Anforderungsprofil nicht wichtig. Ob auf  Deinem Kärtchen PADI, CMAS, SSI oder sonstwas steht ist (spätestens) nach einer gewissen Zeit ohne (bzw. nur einmal im Jahr) Tauchen einfach nur egal.

Viele Urlaubstaucher die ich so kennenlernen "durfte" haben sich vor dem Checkdive (Maske fluten und wieder ausblasen) in die Hose gemacht und irgendwie bestanden. Welches Brevet derjenige dann hatte, ist in so einem Fall eher irrelevant.

shuttleTL** / Instructor Trainer / MSDT / TMX
13.02.2017 16:54Geändert von shuttle,
13.02.2017 16:56

Nun hätte ich die möglichkeit den AOWD im Urlaub mal in warmen gewässern zu machen, den CMAS ** sonst halt hier im kalten

Nun man kann CMAS** auch in warmen Gewässern machen

das der AOWD von Padi in Frankreich bzw. Karibik desöftern nicht anerkannt wird. Hat da jemand Erfahrungen von euch gemacht?

Frankreich, ja, das ist so. Karibik kommt drauf an wo. Wobei der AOWD in Frankreich schon anerkannt wird, allerdings jedoch nicht für anspruchsvollere Tauchgänge

Und ist der CMAS wirklich soviel "besser" als der Padi für einen Sporttaucher der 2-3 mal im Jahr zum Tauchen in Urlaubfährt und nur gelegentlich in unseren heimischen Seen?

Hm "besser" ist so eine Sache. Sagen wir mal so: CMAS ** behandelt Dekotheorie & dekopflichtige Tauchgänge und die Anforderungen sind darüberhinaus auch höher als an den AOWD. Ein Schmalspur AOWD (fünf "Schnuppertauchgänge") insbesondere gepaart mit wenig Taucherfahrung, ist halt ein Schmalspur AOWD, nicht mehr, nicht weniger.

Eine Möglichkeit: Such einen TL / eine Basis, die beides anbietet und lass dir beides brevetieren. Für dich gut und zur Vorlage weltweit auch.

13.02.2017 18:04

Hast Du schon einmal im Kaltwasser hier vor Ort getaucht oder warst Du in der Vergangenheit ein reiner Warmwassertaucher? Wenn reiner WW-Taucher, dann solltest Du auch Dein WW-Brevet machen. Aber wie shuttle schon so schön schrieb: Auch CMAS taucht im warmen Wasser.

Aber eher mal eine grundsätzliche Frage: Du will 20TG's in 2-3 Urlauben im Jahr machen und dafür willst Du Dir ein "Fortgeschrittenen-Brevet" zulegen? Betrachten wir doch einmal, zu was der CMAS** berechtigt: TG's mit gleicherfahrenen auf 40m im deutschen See und verantwortliche TG's mit frisch brevetierten CMAS*-Tauchern bzw. OWD's auf 20m. Jetzt mal ganz ehrlich: Ein Frischling hat auf 20m ernste Probleme: Fühlst Du Dich wirklich erfahren genug, dem zu helfen? Hast Du schonmal erfahren, wie dunkel es auf 40m in einem deutschen See ist? Und glaube mir, irgendwann wirst Du auf eine Basis treffen, die Dir einen Frischling als Buddy auf den Bauch bindet, weil Du den Frischling ausführen DARFST, nicht kannst. Ich rate Dir zu überlegen, ob Du nicht einen Padi oder SSI Deepdiver machst, damit Dich die Basen auf 40m im Meer runterlasse und gut ist.

Viele Grüße,

DMDBT

13.02.2017 20:49
Hallo,danke erstmal für euer Feedback.Also mein Protech OWD habe ich hier im Kaltwasser gemacht und ca 20 TG noch im Kaltwasser (meist hemmoor). Dann War ich letzten Sommer auf Gran Canaria und habe da noch 15 TG gemacht. Dort durfte ich am ende dann auch mit zu 2 Wracks auf 30-35 m. Das mit den Wracks fand ich sehr cool und da ich mit OWD ja eigentlich "nur" bis 20 m darf wollte ich halt die Fortbildung machen um wenn es was interessantes gibt mir die Wracks anzusehen. Bis 20 m reicht mir ja eigentlich um Fisch und Riff gut was zu sehen. Wäre halt nur wegen der tiefe falls mal ein interessantes Wrack dabei ist.Andere zu führen irgendwann wäre zwar ok ist aber eher nicht mein Fokus.
13.02.2017 20:54

Wie gesagt, mach das DeepDiverSpecialty und Du bist bei 40m. Warst Du an der Arona? Direkt neben dem Hafen von Las Palmas und leicht nördlich davon liegen sehr schöne Wracks, da muss man aber - glaube ich - in eine Basis in LPA City

Viele Grüße,

DMDBT

13.02.2017 21:03
Hi,ja genau war an der Arona und noch eins da in der nähe. War mit Nautico da, War echt klasse.Dann werd ich erst einmal deepdiver machen und den Rest vielleicht später mal.Danke euch
13.02.2017 23:05

Also...
AOWD ist ja nicht gleich CMAS**, von daher ist es schon schwer diese beiden Stufen direkt miteinander zu vergleichen.
Die meißten Vergleichslisten setzen eher Rescue und CMAS** auf (ungefähr) eine Ebene.

Die Hinweis auf den "Deep" ist zwar nett, aber (zumindest bei PADI, k.A. bei Protec..?) ist dafür der Adventure Diver Pflicht. Dann kann man auch gleich den AOWD  + Deep machen - spart also nicht unbedingt Zeit oder Geld (falls das eine Rolle spielen würde).

Vom Inhalt geht der CMAS** definitv mehr ans Eingemachte wie der AOWD und vermittelt mehr Theorie, wie auch praktische Tauchfertigkeiten (aber nochmal: AOWD ist eine Stufe 'unter' **).

Was ist nun für dich sinnvoller... gute Frage!
Wenn du "nur" Urlaubstaucher für 20-30m bleiben willst, dann geh den einfachen Weg mit dem AOWD (und später dann mal Rescue oder ähnliches).
Wenn du tiefer in die Materie 'Tauchen' einsteigen willst und eher den anspruchsvolleren Kurs suchst, dann eindeutig CMAS **

Vercingétorixold school
14.02.2017 08:08Geändert von Vercingétorix,
14.02.2017 09:39

M.E. hat das nichts mit Kaltwasser zu tun. Der AOWD ist eine reine Gelddruckmaschine ohne sittlichen Nährwert. Jedenfalls kann ich keinen in Abenteuertauchgängen erkennen und das Deppdeivchpäschäl kann gut sein, muss es aber nicht, wenn sich der Anweiser stumpf an seine Vorgaben hält. Wenn du das nur als Durchgang zum Rettungstaucher siehst gut, ansonsten mach den 2 Stern hier.

Frankreich ist nicht entscheidend, die erkennen alle Verbände an, limitierten allerdings rigoros die Tiefe mit sicher diskussionswürdiger Begründung. Muss man aber nicht mit dem Padron diskutieren, der macht auch nur das was das Gesetz vorschreibt.

arureusCMAS-TL**, Nitrox**, 2400 TG
14.02.2017 09:52

Moin AOWD vs CMAS**: Alles schon gesagt und sicherlich meist zutreffend.

Zur "Grand Nation": Wenn ich an die Bretagne denke und die Wracks im Golf du Lion (Donateur etc.), muss ich sagen, dass es gut ist das "die" da nicht jeden unreglementiert runterlassen. Und wenn mit qualifizierter Begleitung.

Dort sind die Seereviere halt doch ein wenig rauher und die Tauchgänge (tief, bescheidene Sicht, starke Strömung, hohe Wellen, Rechteckprofile, Deko bei hohen Wellen auf Drift mit Boje, etc.) anspruchsvoller als in den üblichen Urlaubsdestinationen der "Gelegenheitstaucher". Es passiert dort trotzdem genug.

Aber mein Vorschreiber hat sicher recht mit "Frankreich ist nicht entscheidend..." Wer sich dort "versenken" will, muss halt die Qualifikationen erreichen. Haben wir getan und mit "Educateur 1  und Educateur 3" ist alles gut.

Grüße Arureus

MikeOceanPADI Instructor
14.02.2017 13:47

Hallo zusammen,

wie oft hatten wir schon dieses Organisation vs. Organisation Thema? Ganz ehrlich ich denke das jedes Mal neu zu diskutieren und zu streiten ist nicht wirklich sinnvoll. kotzi 

Ich bin in den letzten Jahren viel unterwegs gewesen - ein Problem mit meinen Brevets oder der Anerkennung hatte ich wirklich noch nirgends! Es ist so wie schon bereits beschrieben die Karte gibt ein gewisses Level an aber was der jenige wirklich kann Zeigt eher das Logbuch und der Checkdive. Es gibt da nicht "die eine Warheit auf Plastik".

Allerdings finde ich die Philosophie die hinter dem Ausbildungssystemen steckt und was man einmal will wichtig bei so einer Entscheidung mit zu beachten. Sprich die Frage „wo will ich denn einmal hin und was will ich mit meiner Kenntnis erreichen“ spielt für mich eine Rolle. Wer es noch nicht weiß braucht sich diese Frage nicht unbedingt zu stellen – oder sollte es vllt gerade jetzt tun - aber beide Ausbildungsverläufe führen irgendwann zur Professionellen schiene.  

Aber wenn ich eben vorher weiß das ich mal PADI /SSI Divemaster / CMAS*** oder mehr werden will sollte ich mir doch Gedanken darüber machen was die Anforderungen sind und das die verschiedenen Organisationen eben teilweise keine Äquivalenten Brevets für verschiedene Stufen anerkennen!

Ich sehe das aber ähnlich ein AOWD ist zum mehr Erfahrung im Tauchen mit sich selbst bestimmt ein CMAS** geht mehr in die Richtung Rescue Diver.

Ich denke über die detaillierten Unterschiede wurde sich in den letzten Jahren ausreichend ausgetauscht und sollte hier in alten Thredds auch ausreichend zu finden sein. Stichwort Äquvalenzlisten)

Darum nochmal es ist wichtig was man will: Mehr Erfahrung für sich und das sicher werden für sich in verschiedenen Situationen oder doch direkt mehr auch die Beschäftigung mit dem Buddy. Auf lange Sicht macht ein Rescue Diver oder eine als Äquivalent angesehene Ausbildung für einen guten Taucher sinn weil es ihn als Buddy einfach zu einem sichereren Partner macht.

 Grüße

   Mike

Bert667AOWD (IAC)
14.02.2017 15:33

Wenn man es genau nimmt ist der AOWD doch praktisch voraussetzung für den CMAS**.

Umd den CMAS** beginnen zu dürfen, sind Gruppenführung, Orientierung und HLW Voraussetzung, die normalerwiese auch Bestandteil einer AOWD Ausbildung sind. Beim IAC verpflichtend. Bei PADI, wenn man sie auswählt.

Also müsste doch eigentlich die Antwort lauten: Erst AOWD, dann CMAS**.

Hat außerdem den Vorteil dass man dann in beiden Verbänden als "Advanced" gilt.

Und wenn man die benötigten Specialties bei CMAS extra im Vorfeld macht, wird es wahrscheinlich ähnlich viel kosten, als der AOWD bei PADI oder IAC.

ramklovApnoeTL, TL**
14.02.2017 16:13Geändert von ramklov,
14.02.2017 16:16

@ Bert667 

"Umd den CMAS** beginnen zu dürfen, sind Gruppenführung, Orientierung und HLW Voraussetzung" -> richtig

"...die normalerwiese auch Bestandteil einer AOWD Ausbildung sind." -> headscratch  Den AOWD gibt es bei CMAS nicht, der ist eine frei gewählte Stufe bei verschiedenen Verbänden.

Lass Dir versichern, dass Du

  •  für den CMAS** keinen AOWD brauchst
  •  jeder Verband unter AOWD etwas anderes versteht (und jeder TL in Äquivalenstabellen blättern muss)
  •  nicht jeder für den AOWD vollständige Kurse bietet/verlangt
  •  Du vollständige (!) Kurse Gruppenführung und Orientierung als Voraussetzung für den CMAS** benötigst

Um noch einen Hinweis zur Eingangsfrage zu geben. Nach den Tauchregeln von Hemmoor sind die Tiefenbegrenzungen abhängig vom Brevet. Bronze (CMAS*), OWD, AOWD max 25m und Silber(CMAS**), Rescue max 40m. Quelle: kreidesee/qualifikation/

gruß ramklov

14.02.2017 16:40

Sicher sind die Tiefen abhängig vom Brevet. Auch wenn hier das Hemmoor eigene Regeln aufstellt, so sind die seitens der Verbände aufgestellten Regeln wiee folgt:

CMAS: Gemäss der ***-Regel 20m, gemäss der ****-Regel 40m (Hat ein Buddyteam aus 2 Tauchen 3 Sterne, darf auf 20m getaucht werden, hat das Buddyteam 4 Sterne, darf auf 40m getaucht werden)

Padi: OWD 18m, AOWD30m, DeepDiverSpecialty 40m

SSI orientiert sich meiner hier spärlichen Kenntnis nach an Padi.

Im konkreten Fall wäre für den TO der CMAS** interessant wenn er Gran Canarische Wracks betauchen will, da die meissten zwischen 30&40m liegen (Mit Ausnahme der zwei für Taucher und fürs UBoot versenkten Schiffe am Südzipfel der Insel). Alternativ eben der AOWD und der DeepDiver. Wenn Du also Gran Canarische Wracks sehen willst, am besten in einer Basis in LPA City einsteigen (Ich finde auch urlaubstechnisch LPA um längen besser als die Städte im Süden) und nach Wracks und auch mal nach der Kathedrale fragen, die ist auch schön.

Und Frankreich sollte man ausser Acht lassen, so lange man nicht entsprechend erfahren ist, um die dortigen Spots zu betauchen. Meine Erfahrung zeigt, dass die Basen eher zu viel zulassen anstatt zu sehr auf Sicherheit zu pochen. Sprich wenn die Basis sagt "Ist nich", dann werden die einen Grund dafür haben (Was ja weiter oben auch so geschrieben wurde).

Viele Grüße,

DMDBT

ramklovApnoeTL, TL**
14.02.2017 16:57Geändert von ramklov,
14.02.2017 17:00

@DMDBT,

Vergleichen wir einzelne Brevets oder Tauchgruppen?

--- Einzelne Brevets:

CMAS* 40m incl. Deko, CMAS** 40m incl. Deko, CMAS*** 40m incl. Deko

Padi: OWD 18m, AOWD30m, DeepDiverSpecialty 40m (Deko ssst)

--- Gruppen:

CMAS: Gemäss der ***-Regel 20m, gemäss der ****-Regel 40m

PADI: Mit einem OWD in der Gruppe: 18m

gruß ramklov

Vercingétorixold school
14.02.2017 17:58

Und wenn man sich nicht daran hält, dann kommt die Tauchpolizei und schießt einen mit der Boje wieder nach oben...........einfach so, die dürfen das.........

14.02.2017 19:32

loltest einfach so,,,, prost

14.02.2017 20:32

Nun, ich war noch nie am Hemmoor, aber so ähnlich lass sich das auf deren Homepage....

Viele Grüße,

DMDBT

14.02.2017 20:59Geändert von Hammerhai 07,
14.02.2017 21:01

Vertsehe ich jetzt nicht, da sind doch soviele Sheriff Stern dann Unterwasser da kann doch gar nichts Schief gehen.lol

Jetzt mal Spass bei Seite. Ich dachte immer diese Sterne zusammen Rechnerei hat sich einwenig überlebt.

Wenn ich das jetzt richtig verstehe wird vorgeschlagen das ein Cmas*(17Jahre jung) mit 15Tgs und ein ich Sach mal Cmas *** (20 Jahre jung)mit rund 90 TGs  "Überwiegend Vereins Trainigs TGs" zu getraut gemeinsam die 40m im Meer zu Meistern.

Im gegensatz wird dem gleichen Cmas* Jünger wenn er mit einen Rescue (40Jahre alt) und 500Tgs und Strömungserfahren beide auf max 20m. stoppen sollen.

Mit einen Divemaster/Divecon dürfte er dann wieder 40m richtig. auch wenn der nur 70Tgs hat. mmmhhhhh verrückte Welt oder verstehe ich da was falsch.

Wenn dem so ist wird also die Tiefe nicht vom können des Schwächsten Gliedes in der Gruppe abhänig gemacht sondern vom Stärksten. headscratch

  

14.02.2017 22:33

In der Theorie hast Du wahr, aber Du hast auch damit wahr, dass die Theorie oft zur Praxis differiert . Ich war selbstverständlich auch noch NIIIIIEEEEE NICHT auf 40,1m, weil bei 40m ist ja Schluss

Viele Grüße,

DMDBT

ramklovApnoeTL, TL**
14.02.2017 23:07

@ hammerhai,

für Kinder gelten Extraempfehlungen, Dein Beispiel mit dem 17 jährigen zählt nicht.

Aber dem "Cmas *** (20 Jahre jung)mit rund 90 TGs  "Überwiegend Vereins Trainigs TGs"" wird zugetraut für sich den richtigen Tauchpartner für einen TG auf 40m im Meer auszusuchen. Der CMAS*** ist Tauchgruppenführer für Tauchgänge unter erschwerten Bedingungen. Er kann sich auch überlegen, wie weit er den volljärigen CMAS* mitnimmt.

"Wenn dem so ist wird also die Tiefe nicht vom können des Schwächsten Gliedes in der Gruppe abhänig gemacht sondern vom Stärksten." -> Nö, dem Stärksten wird auferlegt die Tauchgänge sicher zu planen und zu führen (und mit ungeeigneten Tauchern bleiben zu lassen).

gruß ramklov

FullcaveGUE Cave 2, IANTD Technical Cave, IANTD Full Trimix OC
15.02.2017 08:08

Wieso zählt das Beispiel von Hammerhai mit dem 17jährigen nicht? Meines Wissens ist die Maximaltiefenempfehlung ab 16 Jahren bei 40m. Und die Tauchgruppenzusammenstellung bei 17 Jahre * und 20 Jahre *** ist freigegeben bis 40m (bei 16 Jahre * und 20 Jahre *** wären es 25m). Oder irre ich mich da? headscratch

Ich würde jetzt nicht so weit gehen, dem VDST zu unterstellen, dass der "Stärkere" in der Praxis die Grenzen des TG vorgibt (auch wenn die Tauchgruppenzusammenstellung des VDST das hergeben mag), aber es ist bei dem Beispiel von Hammerhai (wenn es denn korrekt ist) zumindest möglich.

StoneXCMAS **, Adv. Nitrox, TMX I
15.02.2017 08:26

Der VDST legt seinen "Jüngern" eben nicht die totalen Fussfesseln an, sondern unterstellt denen einfach, das diese so selbstständig sind, dass sie im Einzelfall entscheiden können, ob ein Tauchgang durchgeführt wird oder nicht. Das finde ich, gerade in der heutigen Zeit wo alles und jedes geregelt und reglementiert werden muss sehr erfrischend.

FullcaveGUE Cave 2, IANTD Technical Cave, IANTD Full Trimix OC
15.02.2017 08:35

"Der VDST legt seinen "Jüngern" eben nicht die totalen Fussfesseln an, sondern unterstellt denen einfach, das diese so selbstständig sind, dass sie im Einzelfall entscheiden können". Ist doch auch völlig ok. Hinzu kommt ja die Tatsache, dass der "erfahrenere" Taucher eben für die sichere Durchführung des TG verantwortlich ist und deshalb die Grenzen setzen kann.

Aber was ist jetzt mit Beispiel? Zählt das Beispiel mit dem 17 jährigen nicht, so wie hier behauptet wurde ?

StoneXCMAS **, Adv. Nitrox, TMX I
15.02.2017 09:06Geändert von StoneX,
15.02.2017 09:06

Ich weiss nicht, ob die Statuten/Regeln das hergeben aber wenn ja, was soll daran denn schlimm sein? Wenn beide verantwortungsbewusst Tauchen ist das doch völlig egal, ob die 17 oder 47 sind. Der 20 jährige darf in den 500 PS Karren von Papa einsteigen, seinen 15 jährigen Kumpel abholen und mit dem zusammen mit maximalgeschwindigkeit über Deutschlands Autobahnen rasen.

Ich kenn manche 40 jährige, die sollte man nicht auf Tauchgänge jenseits der 20m mitnehmen. Das nur vom Alter abhängig zu machen ist falsch. Ich habe beim Tauchen die Erfahrung gemacht, dass die meisten Menschen das _selbstständige_ Tauchen als gefährlich einstufen und sich dementsprechend verhalten. Die Jugendlichen bei uns im Verein sind auch nicht so die Kamikazetaucher sondern eher vorsichtig und besonnen.

FullcaveGUE Cave 2, IANTD Technical Cave, IANTD Full Trimix OC
15.02.2017 09:42
"was soll daran denn schlimm sein? "Meiner Meinung nach nix. Mir ging es die um Behauptung, das Beispiel mit dem 17jährigen würde nicht zählen. Warum so dünnhäutig?
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