Update zur Havarie M/Y South Moon

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10.04.2013 09:16
Kategorie: News

Aktueller Stand zur M/Y South Moon

M/Y South Moon nach der Havarie
Am Montag havarierte das Safarischiff M/Y South Moon in den Gewässern von Sharm El Sheik (siehe auch Newsmeldung vom 8.4.13). Mittlerweile gibt es einige weitere Details über den Unfall, der zum Glück glimpflich abgelaufen ist. Alle Gäste und Besatzungsmitglieder sind wohlauf!

Der Betreiber der Flotte, die Sea Queen Fleet, berichtet über den aktuellen Stand: „Mittlerweile sind unsere 17 Schweizer Gäste und unsere Tauchguides wieder unterwegs und setzen ihre Tauchsafari auf einem andern Boot fort. Unsere hart arbeitende Crew und viele liebe Helfer konnten mittlerweile das meiste der Tauchausrüstung und andere Sachen bergen.  Schon in der letzten Nacht wurden BCDs und alles andere gereinigt, erste Stufen inspiziert/getrocknet/repariert und abgesehen von ein paar Flossen und einem Anzug ist so ziemlich alles wieder im Einsatz. Auch viele andere persönliche Gegenstände wie Geldbörsen, Uhren, Tauchbrevets etc. konnten geborgen werden, plus eine Menge Kleidung, die bereits morgens gereinigt und gebügelt am Hotel abgeliefert wurde. Auf dem  Noria Parkplatz herrschte gestern vormittags fast eine fröhliche 'Flohmarktatmosphäre', als alle ihre Habseligkeiten zusammen sammelten, bevor es wieder auf Safari ging.

Die Gäste und Crew der South Moon nach der Rettung
Gäste und Crew der M/Y South Moon nach der bestens verlaufenden Rettungsaktion

Der Grund für den Unfall ist noch nicht bekannt. Bis jetzt sind nur die Kommentare der Crew, sowie  der Guides und der Tauchgäste bekannt: Übereinstimmend wird erzählt, dass bei voller Fahrt ein lauter Knall gehört wurde, woraufhin das Boot zu kränken begann und Wasser aufnahm. D.h. es gab keinen plötzlichen, schweren Wassereinbruch. Das Boot ist nicht ganz gesunken, so dass der Rumpf wohl nicht zu stark beschädigt sein kann. Da es aber bis zur Stunde noch immer unter Wasser liegt, konnte der Umfang des Schadens bisher nicht exakt festgestellt werden. Es ist nach wie vor unbekannt ob das Boot aufgelaufen ist oder von irgendeinem Treibgut  getroffen wurde. Der Betreiber wartet noch auf die Ergebnisse der Untersuchungen der Nationalpark Mitarbeiter von Ras Mohamed und der Küstenwache.

Das Boot liegt zur Zeit halb untergetaucht im flachem Wasser vor dem Trockendock von Sharm el Mina, und aktuell sind Taucher unter Wasser, um letzte Gegenstände zu bergen, und um das Boot für das an-Land bringen vorzubereiten.

Das Sea Queen Team bedankt sich bei allen Unterstützern: „Wir haben unheimlich viel tatkräftige & moralische Hilfe und Unterstützung bekommen von vielen Freunden und Kollegen, und sind sehr sehr dankbar für diese wunderbaren Menschen! Und weiterhin sind wir noch viel dankbarer, dass niemand bei dem Unfall verletzt wurde - das ist ein großer Segen und das wichtigste von allem!“.