Teile:
10.02.2003 11:13
Kategorie: News
Und wie immer meinen allerherzlichsten Dank an Frank (wow, das reimt sich *g*)

Do 13.02 21:45 (ARD)
Expeditionen ins Tierreich

Rekorde im Tierreich - Tiefenrausch und Höhenflug
Welches Tier taucht am tiefsten hinab? Welches springt am weitesten?
Welches fliegt selbst noch über den Himalaja ohne Atemnot? Um die
Höchstleistungen der Tierwelt zu zeigen, begibt sich der Tierarzt Steve
Leonards in Extremsituationen rund um den Erdball. Er trainiert tagelang
mit der Weltmeisterin im Freitauchen das Luftanhalten. Dann kann er sich
mit Delfinen in ihr Element wagen. Er segelt mit einem Gleitschirm zwischen
Geiern über das "Dach der Welt". Er kriecht durch die Riesengänge
australischer Wombats, den Weltmeistern im Graben. Er springt mit Halbaffen
auf Madagaskar zwischen Baumwipfel in schwindelerregender Höhen umher. All
das zeigt, wie alltägliche Leistungen bestimmter Tiere einem Menschen nicht
nur das äußerste abverlangen, sondern in größte Gefahr bringen können. Zu
den gefürchtetsten Tieftauchern der Meere gehören die Humboldt Kalmare:
menschengroße, aggressive Weichtiere, Verwandte der Tintenfische. Leonards
muss mit Atemgerät in der Nacht tief hinab in den Ozean. Kein Fischer würde
in diesen Gewässern auch nur die Hand ins Wasser halten. Tatsächlich
bedrängen ihn die Tiere, umschlingen ihn mit den Fangarmen. Sie haben es
auf seine Taschenlampe abgesehen. Selbst der Nachwuchs im Tierreich muss
Höchstleistungen vollbringen, um zu überleben. Leonards hat sich mit einem
Biwak an eine Steilwand geschnallt. Von hier kann er den todesmutigen
Sprung der Weißwangenküken beobachten. Die Gänsejungen stürzen sich jedes
Jahr die 100 Meter hohen Klippen hinab, obwohl sie noch gar nicht fliegen
können. Vor Raubtieren waren die Nester in den Klippen sicher, zum Fressen
müssen die Jungen jedoch auf den Boden. Die spektakuläre Produktion der BBC
hat über ein Jahr Drehzeit erfordert. Dem englischen Tierarzt Leonards
gelang es damit, die außergewöhnlichsten Leistungen im Tierreich am eigenen
Leib erfahrbar zu machen.

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Mi 12.02 16:30 (3Sat)
Wundersame Wasserwesen - Leben im Meer

Fressen und gefressen werden, so lautet die Spielregel für Meeresbewohner.
Jede Begegnung mit anderen Lebewesen kann die letzte sein. Vor allem für
kleine Fische ist die Gefahr, urplötzlich im Maul eines größeren Tieres zu
verschwinden, stets gegenwärtig, zumal in der bizarren, bunten Welt der
Korallenriffe viele Feinde auf Beute lauern. Im Furcht erregenden Anblick
eines alten Barrakuda, der nach Nahrung Ausschau hält, blitzt die
Mannigfaltigkeit der Natur ebenso auf wie im Gesichtsausdruck einer
Unterwasserschnecke oder der gespenstischen Erscheinung seltener
Quallenarten. Der Dokumentarfilm taucht ab in die Welt der Wasserwesen.

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Do 13.02 02:05 (K1)
Abenteuer Ferne

Thema: Mexiko - Yucatan
Reisemagazin
Mexikanischen Naturphänomenen und Spezialitäten geht Moderatorin Silvia
Incardona in der Sendung über das mittelamerikanische Land auf den Grund:
So hat sie Vulkanforscher auf dem Popocatépetl besucht, den Mezcal-Schnaps
mit dem Wurm probiert und in den Mayastädten von Yucatán mit einem Biologen
Leguane beobachtet. Außerdem stellt sie die Arbeit des Hafenlotsen der
Insel Cozumel vor und sprach mit einem Höhlentaucher, der nach der längsten
Unterwasserhöhle der Welt sucht.
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Do 13.02 19:30 (BR)
Faszination Wissen

Fische in Seenot - Die Ausbeutung der Meere
Seit Jahrtausenden nutzt der Mensch das Meer als Nahrungsquelle. Mit Hilfe
moderner Technik ist die Menschheit dabei, die Ozeane zu überfischen und
produktive Lebensräume unwiederbringlich zu zerstören. Die Fischerei ist
inzwischen eine Hightech-Industrie geworden, die Fischbestände in allen
Winkeln der Meere aufstöbert und ausbeutet. Wissenschaftler haben
festgestellt, dass viele Bestände zurückgehen und ihre
Regenerationsfähigkeit bedroht ist. Nicht nur Fischpopulationen sind
gefährdet, sondern ganze Lebensräume im Meer, z. B. Korallenriffe im
Flachwasser. Selbst die Tiefsee wird nicht verschont: Tiefseefischernetze
holen wahllos alles Leben aus der Tiefe. Hunderte Jahre alte Korallen und
Schwämme werden vom Meeresboden gerissen und zerstört. Fischfarmen scheinen
eine Lösung liefern zu können. Aber auch hier gibt es Probleme: Während die
Fische sonst ihre Nahrung selbst suchen, müssen die Zuchtfische mit
wertvollem Eiweiß gefüttert werden, außerdem verschmutzen sie die Meere.
Tausende von Intensivfarmen wurden in Küstennähe gebaut. Dabei sind
wertvolle Meereshabitate zerstört worden, z. B. Mangrovenwälder, die
Kinderstuben von Meeresfischen. Zur Regeneration der Fischbestände sind
Meeresschutzgebiete, in denen die Fischerei verboten ist, dringend
erforderlich. Heute unterliegt nur etwa ein Zehntausendstel der
Meeresoberfläche einem absoluten Fischfangverbot. Das entspricht der Größe
der Niederlande und ist völlig unzureichend.

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Sa 15.02 14:30 (arte)
Europas wilder Osten

Der Nationalpark Kornati in Kroatien
Reihe, Deutschland 2002
Der kroatische Nationalpark Kornati ist voller Kontraste: 89 Inseln,
steinig und spröde - umgeben von einer Unterwasserwelt, prall mit Leben
gefüllt, bunt und vielfältig. Der Archipel steht seit 1988 unter besonderem
Schutz. Seit 1999 erforscht Zlatko Ruzanovic die Tier- und Pflanzenwelt der
kargen Inseln.

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So 16.02 06:45 (K1)
Cousteau - Abenteuer Ozean

Das größte Riff der Welt
Doku-Reihe
Das "Great Barrier Reef" in Australien ist diesmal das Ziel von Kapitän
Cousteau. Das Riff, von Abermillionen von Korallen erschaffen, ist die
Heimat von über 1500 Arten von Meerestieren. Wissenschaftler fürchten
jedoch, dass die Zivilisation dieses "Korallen-Paradies" gefährden könnte.
Cousteaus Team ist dabei, als sich die Hälfte der 300 Korallenarten
reproduziert. Anschließend unternimmt das Team eine Expedition in die
Wälder von Queensland, wo ein seltenes Schnabeltier lebt.

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So 16.02 14:30 (arte)
Voyages, Voyages

Die großen Naturparadiese: Das Great Barrier Reef
Deutschland 2002
Das Great Barrier Reef vor der Ostküste Australiens ist Lebensraum
tausender Meeresbewohner. Es ist über 2000 Kilometer lang, etwa 20
Millionen Jahre alt und eines der exotischten Reiseziele überhaupt. Doch
das Paradies ist in Gefahr: Die Erwärmung der Ozeane, Überfischung und
Wasserverschmutzung haben schon viele Riffe zerstört. "Voyages, Voyages"
analysiert Naturschutz-Bemühungen und wirft einen neugierigen Blick auf den
"Coral Way of Life".