Taucher im Visier der U.S-Terroristenjäger

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29.06.2007 17:43
Kategorie: News
Tauchschulen in den Vereinigten Staten wurden vom FBI instruiert, eine mögliche terroristische Bedrohung durch tauchende Terroristen, die sich bei ihnen weiterbilden wollen, zu melden.

Die Joint Terrorism Task Force des FBI nannte als verdächtige Aktivitäten:


  • Das Anliegen, in Gewässern mit schlechter Sicht oder in Abwasserkanälen zu tauchen
  • Anfragen über Prozeduren, wie zum Beispiel das Schleppen von Tauchern
  • Das Erlernen der Benutzung von Rebreathern
  • Tieftauchen
  • Zählen von Flossenschlägen
  • Erweitertes Navigationstraining

Weitere Anzeichen für das FBI, dass terroristische Aktivitäten geplant sind, wären der Erwerb von speziellem Equipment, wie Scooter oder dass für Tauchunterricht in bar gezahlt wird. Generell sollen die Tauchschulen bei allen Aktivitäten und Anfragen misstrauisch sein, die vom normalen Hobbytauchen abweichen ("odd inquiries that are inconsistent with recreational diving.")

Ken Loyst, Mitglied Direktoriums der National Association of Underwater Instructors sagte: "So etwas würde sofort auffallen. Die meisten Instruktoren würden von sich aus jemanden anrufen und sagen, dass ein seltsamer Typ in ihrem Kurs sitzt."

Richard Kolko, Sprecher des FBI, beschrieb die Instruktion als eine Routinemaßnahme, die nicht durch eine akute Bedrohung ausgelöst wurde.