Taucher finden verlorene Edeluhr am Grund der Newa

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08.07.2007 15:39
Kategorie: News

Wie am 4. Juli berichtet, verlor ein prominenter Gast der russischen Stadt Sankt Petersburg seine wertvolle Uhr im Wert von 200.000,- US-Dollar. Taucher fanden diese nun auf dem Grund des Flusses Newa. Die Suche dauerte etwa eine Stunde. Die Nachricht über die Suche nach der verlorenen Uhr hat in Sankt Petersburg für nicht wenig Aufregung gesorgt. An der Brücke hatten sich einige Dutzend Journalisten eingefunden. Hunderte von Schaulustigen verfolgten das Geschehen neugierig.

Die Uhr, die ungeachtet des unfreiwilligen Bads unbeirrt weiter tickt, ist inzwischen dem Gastgeber des Pechvogels übergeben worden.Nur das Armband hatte sich gelöst und musste gesondert aufgespürt werden. Der Chef des russischen Taucherverbandes, Wladimir Kirkin hat vor der Presse nicht die Gelegenheit verstreichen lassen, um das neue Gerät, eine Entwicklung von Wissenschaftlern aus Sankt Petersburg, welches bei der Suche eingesetzt worden ist, zu rühmen. Noch ist das Wundergerät nicht patentiert, doch nun kann seine Funktionsfähigkeit ausgewertet und seine Produktion anvisiert werden. Den Finderlohn von 10.000,- US-Dollar haben sich, so sagte Kirkin, die beiden Taucher wohl verdient. Die Pressestelle des Berufsverbandes hatte der RIA Novosti bereits vorher mitgeteilt, dass die VIP-Person seine solide Helmuth-Uhr, die mit Brillanten bestückt ist, aus Versehen von der Brücke in den Fluss fallen ließ.Chronometer dieser Marke werden nur in geringer Stückzahl hergestellt und in Russland nicht verkauft. Der Name des Gastes ist nicht mitgeteilt worden. Es ist nur bekannt, dass es sich um einen Ausländer handelt, der auf dem Weg nach Moskau in Sankt Petersburg Station gemacht hat, um die Weißen Nächte zu genießen.

Quelle: RIA Novosti