Tauchcomputer Nemo Wide im Handel

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14.12.2006 23:02
Kategorie: News
Tauchcomputer werden immer kleiner. Dieser Trend wurde durch den Mares Nemo konsequent und erfolgreich perfektioniert. Bei vielen Rechnern drängeln sich jedoch winzige Ziffern und Zahlen sowie Miniatursymbole auf engstem Raum. Die Ablesbarkeit bleibt folglich auf der Strecke. Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel des neuen Nemo Wide.

Es müssen nicht immer Grenzsituationen wie schlechte Sicht oder Dämmerlicht als Ursache der schlechten Ablesbarkeit von Tauchcomputern gegeben sein. Auch Reflexionen auf dem Display durch einen ungünstigen Sonnenstand im Moment des Ablesens kann das Erkennen der Daten erschweren. Oft ist auch ein Stresssituation der Anlass mehrfach das Display zu prüfen, da das Auge die gewünschten Daten nicht schnell genug Erfassen konnte. Weitsichtige Taucher (ab einem Alter von 40 Jahren sehr häufig) wissen was gemeint ist. Wie die Ablesbarkeit in kleinen Tauchcomputern grundsätzlich verbessert werden kann, zeigt der Uhrencomputer Nemo von mares in vorbildlicher Weise.
Wer es noch größer haben möchte, für den kommt jetzt der Nemo Wide. Wie der Name andeutet, besitzt das rechteckige Display mit 55 x 35 mm bald schon Kinoformat! Dennoch ist das Gehäuse schlank, elegant und leicht. Im Vergleich zu herkömmlichen Rechnern sind die „harten Daten“ wie aktuelle Tiefe, Nullzeit und Tauchzeit bis zu 40% größer. Alle angezeigten Tauchgangsdaten sind für das menschliche Auge optimiert und sinnvoll angeordnet. Die Erfassung und Weiterverarbeitung der Information im Gehirn ist auch in Grenzsituation gewährleistet. Die mares Entwicklungsabteilung hat sich sogar noch mehr einfallen lassen: Erstmalig ist die Ablesbarkeit durch die Verwendung eines hochwertigen Flüssigkristall Displays aus einem Winkel bis zu 180° möglich. Reflexionen schluckt der Nemo Wide durch seine äußerst kontrastreiche Anzeige mühelos. Selbstverständlich verfügt Nemo Wide wie alle anderen mares-Rechner über eine aktive, timergesteuerte Beleuchtung (4 Sec.), die per Tastendruck zugeschaltet werden kann. Von den Uhrencomputermodellen Nemo hat Nemo Wide die benutzerfreundliche Bedienung über vier Tasten. Intuitiv und selbsterklärend können somit alle Modi (Luft, Nitrox, Bottom Timer), Speicher (38 Stunden), Set-up Funktionen, Simulationen spielend einfach bedient werden. Wie alle anderen mares-Tauchcomputer besitz auch der Nemo Wide das modernste Rechenprogramm, den RGBM Mares-Wienke Algorithmus, der das Risiko der Mikroblasenbildung unter anderem durch sogenannte „Deep Stops“ deutlich minimiert.

Technische Eigenschaften

Standard Tauchfunktionen:
Aktuelle Tiefe / Maximaltiefe (abrufbar), Tauchgangsdauer, verbleibende Nullzeit auf momentaner Tiefe (no dec), Dauer der Dekompressionsstops, Gesamtaufstiegsdauer, Wassertemperatur (abrufbar), Aufstiegsgeschwindigkeit (prozentual und digital in m/min), prozentualer CNS O2 Wert (Nitrox-Modus), Tauchzeit in Minuten und Sekunden (Bottom-Timer-Modus)

Oberflächenfunktionen:
Dauer der Oberflächenpause, Logbuchspeicher für 38 Stunden, Profile der letzten 50 Tauchgänge (in 20 Sekunden Intervallen, max. 38 Stunden), Anzeige der Restsättigungszeit (desat), Dauer des Flugverbots (no fly). Kalender, Uhr, Lufttemperatur, Selbsttest, rollierende Nullzeiten für die Planung von Wiederholungstauchgängen, Tauchgangssimulation

Warnmeldungen:
Ende der Nullzeit, Überhöhte Aufstiegsgeschwindigkeit, unterlassener Dekompressionsstop, Batteriewarnung, maximal zulässige Tiefe für den programmierten PPO2 Wert (Nitrox-Modus)

Zusatzfunktionen:
Programmierung des Tauchmodus: Luft / Nitrox / Bottom Timer, Programmierung des prozentualen O2 -Anteils im Nitroxgemisch zwischen 21% und 50% (in 1 % Schritten), Programmierung des PPO2 max. zwischen 1,2 und 1,6 bar, USB Interface „DRAK“ (optional), wahlweise Einstellung der Maßeinheiten (m/Fuß - °C/°F), vier manuell einstellbare Bergseeprogramme, Dauerspeicher (Gesamtzahl der Tauchgänge, tiefster Tauchgang, niedrigste unter Wasser gemessene Temperatur und Gesamtdauer aller Tauchgänge), Displaybeleuchtung (kurzzeitig für 4 Sek.), gespeicherte Daten bleiben bei Batteriewechsel erhalten, Restsättigungsspeicher rücksetzbar, akustischer Alarm abschaltbar, Süßwasser-/Salzwassereinstellung (Voreinstellung: Süßwasser), Warnung für "unkontrollierten Aufstieg" abschaltbar

Technische Daten:
Algorithmus: Mares-Wienke RGBM Algorithmus mit Deep Stop Funktion (je nach Tauchprofil können mehrere Deep Stops berechnet werden), Display aus kratzfestem Mineralglas, Funktionswahl über vier Tasten (Mares Patent), Stromversorgung durch eine Lithiumbatterie CR2450, die vom Anwender selbst gewechselt werden kann!, Quarzuhr mit Kalenderfunktion, Maximale Betriebstiefe: 150 m, Maximaltiefe des ersten Dekompressionsstops: 24 m, Betriebstemperatur: -10 bis +50°, Lagertemperatur: -20 bis +70°C.

Preis € 389,00 empf. VK-Preis

DRAK Interface (optional):
Datentransfer vom Tauchcomputer zum PC über USB. Software für Tauchgangssimulationen und –analysen. Datenmanager. DRAK Interface erlaubt dem Anwender auch zukünftige Software upgrades zu laden und somit auf dem neuesten Stand der mares Forschung & Entwicklung (mares lab) zu sein. VK-Preis € 89,00