Sharm el Sheik: Aktueller Status

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06.12.2010 15:32
Kategorie: News
Der Großteil der Tauchplätze rund um Sharm el Sheikh wird morgen wieder freigegeben, berichtete die CDWS in einem Rundschreiben vom 6.Dezember. Einige Regeln sind hierbei aber zu beachten:

Zertifizierte Taucher müssen eine Mindestanzahl von 50 geloggten Tauchgängen aufweisen um in den Gebieten rund um Tiran und an den Tauchplätzen an der Naama Bay tauchen zu können. Ein absolutes Tauchverbot bleibt im Bereich zwischen Ras Nasrani bis zum Norden der Naama Bay bestehen – hier überwachen Mitarbeiter des Nationalparks mögliche Haisichtungen.

Unter keinen Umständen sind Schnuppertauchen oder Ausbildungstauchgänge erlaubt. Die Freigabe bezieht sich nur auf ausgebildete Taucher (siehe oben). Weiterhin untersagt bleiben das Schnorcheln sowie alle anderen Wassersportaktivitäten.

Informationen zum Thema:

Spiegel Online: Todesfall nach Haiangriff
Tödlicher Haiangriff im Roten Meer (5.12.10)
Haiangriffe im Roten Meer (1.12.10)

CDWS (Chamber of Diving and Water Sports)
HEPCA (Hurghada Environmental Protection)
International Shark Attack File
Florida Museum - Shark Research
Shark Research Institute
Shark School

Die Freigabe der Tauchgebiete wurde nach Diskussionen mit Hai-Experten und einer Serie von Tauchgängen entschieden. Die genannten Areale, die auch den Ras-Mohamed-Nationalpark und die "Thistlegorm" einschließen, wurden für erfahrene Taucher als sicher eingestuft. In diesem Zusammenhang macht die CDWS auch noch einmal darauf aufmerksam, dass Taucher bei den Hai-Zwischenfällen nicht betroffen waren.
Das CDWS Team wird hierbei durch mehrere Spezialisten des Shark Research Institute vor Ort unterstützt. Dr. Erich Ritter koordiniert den Einsatz aus der Zentrale in den USA und begutachtet das gesammelte Material um weitere Erkenntnisse gewinnen zu können. Zu den Spezialisten vor Ort gehören Dr. George H.Burgess (Direktor des International Shark Attack File) und Dr. Marie Levin (Vorsitzende des Shark Research Institute).
Ein schwedisches Forschungsschiff erfasst aktuell die Topographie des Meeresbodens in den betroffenen Gebieten, um die Hai-Experten rund um Dr. Erich Ritter mit Informationen zu versorgen. Ziel der CDWS ist es, eine angemessene und sichere Lösung für das Problem zu finden. Wahllose Hai-Tötungen werden von der CDWS in keinster Weise geduldet.

Die CDWS bittet alle Mitglieder und auch alle Urlauber um Beachtung der aktuellen Regeln.

Weitere Informationen können über die CDWS bei Laura Coppa (laura.coppa@cdws.travel) oder Mary Gleeson (mary.gleeson@cdws.travel) angefordert werden.