Sensationeller Schatzfund im Atlantik

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19.05.2007 11:52
Kategorie: News
Nach Angaben der Odyssey Marine Exploration, einem der größten Schatzsucher Unternehmungen weltweit, wurde ein Schiffswrack aus der Kolonialzeit mit mehr als 17 Tonnen Silber- und Goldmünzen entdeckt. (Geschätzter Verkaufswert 500 Mio USD).


Das Projekt mit dem Codenamen "Black Swan" unterliegt bisher größter Geheimhaltung denn das Wrack befindet sich in internationalem Gewässer. Die Lage bedeutet, jeder könnte sich am Fundort bedienen - weshalb Odyssey Exploration keinerlei Angaben über den Fundort macht. Die Organisation will vor einer exakten Veröffentlichung erst den gesamten Schatz bergen und im Umkreis nach weiteren Wracks suchen.
Odyssey Exploration vermutet dass in dem Gebiet wahrscheinlich mehrere Schiffe aus dem 17.Jhd liegen. Bekannt ist nur, dass die Firma Odyssey Marine Exploration vor rund einem Jahr einen Antrag auf Schatzsuche in einem Wrack vor der Küste Englands stellte. Vermutlich ist auch dort der Fundort des sagenhaften Schatzes.

Das Unternehmen wurde ua. durch den Fund der SS Republik bekannt. Das Schiff sank 1865 vor der Nordamerikanischen Küste. Der damals gehobene Schatz umfasste ca. 50.000 Münzen und Goldarbeiten mit einem Verkaufswert von mehr als 75 Mio U$D.

Während die Firma Odyssey Marine Exploration noch ihren Rekordfund feiert, bereitet sie sich bereits auf die nächste große Expedition vor, die ein noch spektakuläreres Ergebnis bringen könnte: Diesmal ist das Wrack des britischen Kriegsschiffes "HMS Sussex" das Ziel.

Bereits seit 1998 hatte Odyssey mit der Suche nach dem am 19. Februar 1694 vor Gibraltar gesunkenen Schiff begonnen - und es schließlich nach eigenem Bekunden 2001 in etwa 915 Metern geortet. Ein Streit zwischen Großbritannien und Spanien blockierte bisher die Suche.

Nach alten Dokumenten hatte der stattliche Dreimaster zehn Tonnen Gold und 100 Tonnen Silber an Bord; im damaligen Wert von einer Million Pfund Sterling. Die Ladung könnte Schätzungen zufolge heute bis zu vier Milliarden Euro wert sein.

Mit dem "Sussex"-Gold wollte der britische König Wilhelm den Herzog von Savoyen bewegen, sich im Krieg gegen den französischen Sonnenkönig Ludwig XIV. auf seine Seite zu stellen. Das Schiff wurde von einem Konvoi geschützt. Kein einziges Schiff entkam jedoch dem Sturm, 1.253 Seeleute fanden den Tod.

Weitere Informationen: http://www.shipwreck.net/