Rettung schwierig Teil 2

Teile:
14.08.2000
Kategorie: News
Da das Boot aber mit 2 abgeschalteten Druckwasserreaktoren des Typs OK-650b auf Grund liegt,vermuten Experten,daß das abschalten notwendig war und eine Benutzung nun wohl nicht stattfinden wird.Zur standardmäßigen Bewaffnung der Kursk gehören
24 SS-N-19 Shipwreck Raketen mit einem nuklearen Gefechtskopf von je 500kt oder 750kg konventioneller HE-Munition (Russische Bezeichnung:Typ P-700 Granit)
4x533mm Torpedorohre
2x650mm Torpedorohre
16x SS-N-15 Starfish-Raketen mit nuklearem Gefechtskopf zu Ubootbekämpfung bis 20km (Russisch: Typ 82-P)
und SS-N-16 Stallion-Raketen zur Ubootbekämpfung mit einer Reichweite von 50km
(Russisch:Typ 85-P)
Nach Angaben des Flottenkommandos sollen sich keine Atomwaffen an Bord befinden. Schon 1998 sagte das Center for Defens Information aus,daß die Russische Flotte alle marinegestützten Nuklearwaffen in einem Zentraldepot zusammengefasst habe. Ein Erfolg der Abrüstungsbemühungen,so wie die Tatsache,daß schon die Oscar I-Klasse seit 1996 in der Werf "Zum kleinen Stern" in Severodinsk aufgrund des Nunn-Lugar Vertrages zur Reduzierung der gegenseitigen Bedrohung abgewrackt wird.
Bleibt zu hoffen,daß die Besatzung gerettet wird und die Reaktoren dicht halten-anders als beim letzten Ubootunfall,der zur Folge hat,daß aus diesem Wrack auch heute noch Radioaktivität austritt.