Rettung schwierig -Teil 1

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14.08.2000
Kategorie: News
Bei der Kursk handelt es sich um das neueste Jagduboot seiner Oskar II-Klasse (Antey II) vom Typ 949 A mit der Kennung K-141. Das 154x18,2x9m große 16.400tons-Boot gehört zur Nordflotte die in der Lizabucht bei der Kolahalbinsel zu Hause ist und war schon am Sonntag bei einem Großmanöver der Russischen Nordflotte in Schwierigkeiten gekommen.
Erst am Montag merkte man dies,nachdem die Kursk sich nicht zur verabredeten Zeit beim Flottenkommando meldete.Mittlerweile soll Verbindung zwischen den Sucheinheiten und der teilweise gefluteten Kursk geben.An Bord befinden sich 44 Offiziere und 68 Matrosen.Die Seefähigkeit des Bootes soll 50 Tage umfassen. An Bord soll es nur zu wenige Tauchrettergeräte geben,auch die Ausbildung daran soll zu wünschen übrig lassen.Die Russische Marine verfügt über dem US-DSRV ähnliche Geräte.Fraglich ist aber ihr Bereitschaftsstand und die Verfügbarkeit.Auch gibt es an Bord keine Rettungskapseln. Da die Kursk in ca. 500 Fuß Tiefe liegt soll nach Expertenaussagen auch der bloße Aufstieg über die Benutzung der Ballasttanks durch bloßes Ausblasen problematisch sein.Dafür würde der Antrieb gebraucht.