Rekordentschädigung nach Tauchunfall

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18.11.2002 10:51
Kategorie: News
Ein US-Versicherungsmakler verbrachte seinen Tauchurlaub in Jamaica,wo er auch mit einer ansässigen Tauchbasis tauchte. Der Guide führte die Gruppe jedoch nicht wie geplant zu einem Tauchspot in ca. 20m Tiefe, sondern zu einer Stelle in 50m Tiefe. Die anschließende Konfusion führte zu einem Aufstieg des Amis an die Oberfläche wo er auf dem Tauchboot schnell Bends reklamierte und ohnmächtig wurde.Dies verschlimmerte sich zusehends.Trotz sofort nach Rückkehr des Tauchbootes einsetzender sechsmonatiger Druckkammerbehandlung in Miami ist er nun lendenabwärts gelähmt.Da auf dem Tauchboot kein O2 vorhanden war und die Tauchorganisation versagte, einigte sich das Mutterunternehmen der Tauchbasis mit dem US-Taucher auf eine Rekordentschädigung von 17,5 Millionen US-Dollar.