Palau intensiviert seinen Umweltschutz

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11.07.2007 12:22
Kategorie: News
Das Südseeparadies Palau möchte den Schutz seiner Umwelt weiter forcieren und entwickelt bis 2020 ein Programm zum Erhalt von Meer und Insel. Die "Micronesian Challenge", eine regionale Umweltinitiative, hat einen Fond von USD 12 Mio. (ca. Euro 9 Mio.) erhalten, um dieses Ziel zu verwirklichen und 7,6 Mio. km² der westpazifischen Meer- und Landressourcen zu bewahren.


Die Initiative unterstützt damit den Schutz von 66 bedrohten Tierarten und plant, bis zum Jahr 2020 etwa 30% der Meeresfläche und 20% der Waldfläche zu konservieren. An der Spitze der Initiative steht Palaus Präsident Remengesau, dessen persönliches Ziel es ist, Palau möglichst vielen Generationen zu erhalten. Neben Palau beteiligen sich Guam und einige andere mikronesische Staaten am "Micronesian Challenge". Der bereitgestellte Fond wird von der Welt-Umweltbehörde, dem Naturschutzbund und dem internationalen Naturschutz getragen.

Palau ist zum Großteil von tropischen oder Mangrovenwäldern bedeckt ist und durch seine Vielfalt an einzigartiger Flora und Fauna besticht. Die enge Verbundenheit der Menschen mit ihrer Natur spiegelt sich sogar in den Feiertagen wider, wie dem 22. April als der „Tag der Erde“. Das Meer war und ist die Quelle ihres Lebensunterhalts und somit Teil ihres Lebens. Im Laufe der Zeit entstand durch das Leben am Meer und mit dem Meer ein riesiger Erfahrungsschatz, der nun in den Umweltschutz eingebracht werden soll.

Um den Umweltschutz von Palau nachhaltig zu ermöglichen, wurde die Gebühr für den Besuch der Rock Islands erhöht. Für die Besichtigung des Jellyfish Lake wird künftig von Erwachsenen und Kindern ab zwölf Jahren eine Gebühr erhoben. Damit können die Gäste das Areal an zehn Tagen besuchen. Die Berechtigung ist allerdings nicht auf andere Personen übertragbar, um die Anzahl der Besucher zu kontrollieren. Der Republik Palau ist es wichtig, dass die jährlich rund 80.000 Besucher die Schönheit der Natur der Inseln erleben und ihre Schätze kennen lernen. Damit dies noch lange möglich ist, werden nun immer mehr Aktionen ins Leben gerufen und mutwillige Verstöße teilweise sogar mit Gefängnisstrafen geahndet.

Palau ist nicht nur ein Inselparadies, das bei Tauchern beliebt ist. Es ist vor allem reich an Kultur und Naturverbundenheit. Um diese Werte zu sichern, wurde bereits 2001 in Koror ein Besucher- und Forschungszentrum eingerichtet. Das „Palau International Coral Reef Center“ (PICRC) erstreckt sich über 8.248 m² und klärt sowohl Gäste als auch Einheimische über Palaus Unterwasserwelt auf. Das empfindliche Gleichgewicht der lokalen Korallenriffe sowie die rund 1500 einheimischen Fischarten und 700 Korallen und Anemonen können hier beobachtet werden

Weitere Informationen erhält man beim

Fremdenverkehrsamt Palau
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Tel: +49 4101 370732
E-Mail: t.k@eyes2market.com
Web: http://www.visit-palau.com