Offizielle Reisewarnung fuer den Sinai

Teile:
18.09.2004 10:56
Kategorie: News
Quelle: Auswaertiges Amt!



Sicherheitshinweise

Stand: 15. September 2004

Die Lage in Ägypten ist ruhig, muss auf Grund der angespannten Situation in der Region des Nahen und Mittleren Ostens jedoch aufmerksam verfolgt werden. Kurzfristige Verschlechterungen sind möglich. Reisenden wird empfohlen, sich von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen fern zu halten.

Für die Sinai-Halbinsel liegen dem Auswärtigen Amt Hinweise vor, die auf eine erhöhte Gefahr von Anschlägen gegen touristische Einrichtungen in nächster Zeit hindeuten. Das Auswärtige Amt rät insbesondere in den kommenden Wochen bei Reisen auf die Sinai-Halbinsel zu erhöhter Vorsicht.

Die ägyptische Regierung bemüht sich seit terroristischen Anschlägen im Jahr 1997 mit Nachdruck, die Bevölkerung wie auch Touristen und andere Ausländer vor Gewaltakten zu schützen. Zu ihren Sicherheitsmaßnahmen gehören die Begleitung von Touristenbussen und ?zügen sowie sonstigen touristischen Ausflugsfahrten durch Fahrzeuge der Sicherheitsbehörden. Diese vorbeugende Konvoibegleitung ist insbesondere auf den Straßenwegen entlang des Nils nach und durch Mittelägypten bis nach Oberägypten vorgeschrieben.

An den Flughäfen in Kairo, Hurghada, Sharm el Sheikh, Luxor, Assuan und Marsa Alam werden erhöhte Sicherheitsmassnahmen ergriffen. Passagiere und Gepäck werden dort verstärkt kontrolliert. Hierdurch kann es zu längeren Wartezeiten bei der Abfertigung sowie zu Verspätungen im Flugverkehr kommen.

Touren außerhalb offizieller Wegstrecken (sog. Off-Road-Tourismus) sowie individuelle Einzelreisen in bestimmten Regionen sind genehmigungspflichtig. Alle Wegstrecken sind in regelmäßigen Abständen mit fest eingerichteten Kontrollposten versehen.

Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht auf dem Sinai, in einigen Küstenbereichen des Roten Meeres, am Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.

Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer erhöhte Unfallgefahr. Von Fahrten in Privat- oder Mietfahrzeugen nach Einbruch der Dunkelheit wird dringend abgeraten. Auch bei der Benutzung von Massenverkehrsmitteln (Reisebusse, Minibusse) besteht erhöhte Unfallgefahr.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter: http://www.kairo.diplo.de/Vertretung/kairo/de/Startseite.html