Neues vom EOBV

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26.08.2008 20:02
Kategorie: News
Seit 1.Jänner 2008 ist auf Grund der Fachkenntnis-Verordnung die Ausbildung zum Taucher auch in Österreich gesetzlich geregelt. Als erster Tauchverband in Österreich hat der EOBV auf Grund seiner qualitativ hochwertigen Ausbildung die staatliche Ermächtigung zur Ausbildung von Tauchern erhalten.

Wie sieht dies rechtlich aus:
Eine staatlich ermächtigte Ausbildungseinrichtung ist auf Grund ihres vorgelegten Lehrplanes, der natürlich den gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechen muss, per Bescheid (=Rechtsnorm) ermächtigt, Ausbildungen durchzuführen und auch entsprechende ZEUGNISSE auszustellen.
Diese Zeugnisse haben in der EU und allen Staaten die Verträge mit der EU abgeschlossen haben RECHTSCHARAKTER und sind somit anzuerkennen.

Wie sieht das nun in der Praxis aus:
Ein Taucher legt beim EOBV eine Prüfung für einen Tauchlehrer oder Forschungstaucher etc. ab. Der Verband muss diese Prüfung mit Orts- und Datumsangaben dem Staat zuvor melden. Dieser hat nun jederzeit die Möglichkeit, diese Prüfung zu kontrollieren und ist verpflichtet dies auch stichprobenartig tun. Würde sich der Verband nun an dem strengen, festgesetzten Ausbildungsweg nicht halten, wird ihm diese staatliche Ermächtigung sofort entzogen.
Das danach ausgestellte Zeugnis bescheinigt dem Schüler nun eine rechtliche Berufsausbildung. Ähnlich wie die Meisterprüfung eines Lehrberufes, wo die WIFI die staatliche Ermächtigung dafür besitzt.

Der österreichische Staat vergibt diese Ermächtigung nicht leichtfertig. So dauerte es vom Ansuchen bis zum positiven Bescheid drei Jahre, indem man alle Zweige des Verbandes überprüft wurden.

ERSTER ÖSTERREICHISCHER BERUFSTAUCHLEHRER VERBAND - 23 Jahre Erfolgsgeschichte sprechen für sich.


Nähere Informationen am EOBV Stand auf der Vienna Boat Show vom 20. bis 23. November im Wiener Messezentrum.

Heinz Toperczer
EOBV Presse
http://www.eobv.eu