Neue Schatzsuche im Toplitzsee verschoben

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06.10.2004 17:40
Kategorie: News
Eine neuerliche Unterwasser-Expedition im Toplitzsee ist verschoben worden: Für die für September bis November geplante Mission eines 60-köpfigen Forscherteams der US-Firma Global Explorations Company Inc. gibt es noch immer keinen definitiven Termin, weil die Genehmigungen des Grundeigentümers, der Österreichischen Bundesforste, noch ausstehen.

Ökologie. "Wir lassen uns nicht unter Druck setzten - die einzigartige Ökologie steht im Vordergrund", begründete Bernhard Schragl, Pressesprecher der Österreichischen Bundesforste, das genaue Prüfverfahren für eine Tauchgenehmigung. Im Übrigen sei man sehr daran interessiert, "dass die Geheimniskrämerei um den Toplitzsee endlich aufhört", betonte Schragl am Dienstag.

Start. Mit einer vollständigen Kartierung des Sees möchte man dieses Ziel erreichen. Wann der Start dieses umfangreichen Vorhabens erfolgen wird und mit welchem Unternehmen es tatsächlich abgewickelt wird, sei letztendlich noch offen. Mitte Oktober wolle man entscheiden, ob ein Vertragsabschluss mit dem amerikanischen Unternehmen erfolgt, so Schragl.

Relikte. Seitens der Global Explorations Company, Florida, hatte es im Juni geheißen, dass neben dem Toplitzsee auch in anderen Seen des Salzkammergutes vor allem nach Relikten aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht werden soll. Dabei soll auch der örtliche Tauchspezialist und Buchautor Gerhard Zauner ("Verschollene Schätze im Salzkammergut") eingebunden sein. Laut den Österreichischen Bundesforsten seien aber bisher keine Gespräche über Untersuchungen weiterer Seen geführt worden.

Quelle: kleine.at