Militär-Sonar und Taucherkrankheit bei Walen

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09.10.2003 13:24
Kategorie: News
Sonarsignale von Kriegsschiffen lassen Wale möglicherweise zu schnell auftauchen und stranden. Die Tiere zeigen daraufhin Symptome der bisher bei Meeressäugern unbekannten Taucherkrankheit.

Zu diesem Schluss kommen britische und spanische Forscher nach der Untersuchung mehrerer Schnabelwale, die im vergangenen Jahr nach Marinemanövern an den Stränden zweier Kanareninseln verendet waren. Durch die Druckänderung bei zu schnellem Auftauchen entstehen kleine Bläschen von im Blut gelösten Gasen, die Blutgefäße verstopfen und Gewebe schädigen können.

Mehr dazu auf den Science-Seiten des ORF:
http://science.orf.at/science/news/92185