Mares-Regler unter Mischgaseinsatz geprüft

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05.12.2003 23:23
Kategorie: News
Was Mares und Tech-Taucher bereits wussten, liegt jetzt offiziell vor: Die beiden Hochleistungsregler MR22 Abyss und Proton Ice haben von der akkreditierten Prüfstelle INPP Marseille (Frankreich) die „höchste Weihe“ für den Einsatz mit Mischgasen in großen Tiefen erhalten.

Extremtaucher Ralf Haslinger (1999) nach der Expedition „Beyond the blue“ – in die tiefste Doline der Welt in Kroatien: „Besonders der MR 22 Abyss hat mich restlos begeistert. Unterhalb von 150 m wird die Luft ziemlich „dick“. Du musst normalerweise schon ganz schön am Automaten saugen. Nicht so beim MR22 Abyss. Ich hatte das unglaubliche Gefühl, im Flachwasserbereich zu tauchen“. Solche Erfahrungswerte haben den „Abyss“ schon vor Jahren zur ersten Wahl für extreme Tieftauchgänge unter Mischgaseinsatz gemacht. Seit Sommer 2003 sind diese subjektiven Werte auch von höchst offizieller Seite bestätigt. Im Auftrag von Mares testete das „Institut National de Plongée Professionnelle“ die beiden Regler MR22 Abyss sowie den neuen Proton Ice unter Verwendung von TRIMIX und HELIOX auf 100 m Tiefe. Das INPP ist eine gemäß EN 250 akkreditierte Prüfstelle für Atemregler in Frankreich. Die Prüfung erfolgte gemäß den Vorgaben der EN 250 bei insgesamt drei unterschiedlichen Flaschendrücken (150, 100 und 50 bar). Die Ergebnisse sind weit besser als erwartet: Beide Regler unterbieten in 100 m Tiefe selbst bei geringen Flaschendrücken die Vorgaben der Euro-Norm, nach der nur in 50 m Tiefe getestet wird. Die Testwerte liegen sogar innerhalb der strengeren Anforderung der US-Navy, die ebenfalls nur in 60 m prüft.
Anlass der Prüfung sind mehrere größere Beschaffungsmaßnahmen der amerikanischen und italienischen Navy sowie der Feuerwehr, deren Spezialeinheiten sowohl den MR22 Abyss wie auch den Proton Ice unter Mischgas in großen Tiefen einsetzen wollen.
Für alle Anwender von Mares-Reglern – ob Sport- oder Extremtaucher - sind diese Ergebnisse ein eindrucksvoller Vertrauensbeweis.