Kriegsrelikte aus dem Neusiedlersee geborgen

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16.05.2004 19:53
Kategorie: News
Am 08.05.04 waren Feuerwehrtaucher wieder auf der Suche nach Kriegsrelikten im Neusiedlersee im österreichischen Burgenland.

Grund für den Einsatz war der schon seit mehreren Jahren bekannte Bereich südlich der `Schotterinsel`, wo Berufsfischer, Fähren und auch der eine oder andere private Yachtbesitzer immer wieder auf Untiefen bzw. Hindernisse gestoßen sind, die meist als in Beton eingelassene Metallrohre beschrieben wurden.
Laut Berichten von Zeitzeugen aus der Zeit des 2.Weltkriegs, waren in diesem Bereich die Befestigungen für Zielobjekte der Flugabwehr.
An diesen Betonfundamenten wurden Bojen und Schwimmkörper angekettet, auf die vom `St.Margarethener-Berg` aus mit Flugabwehrgeschützen der unterschiedlichsten Art und Kaliber zu Ausbildung- und Übungszwecken gefeuert wurde.
Diese Fundamente sollen etwa einen Umfang von 1x1m haben und bis knapp unter die Wasseroberfläche aus dem Grund ragen.
Da ein ungefährer Anfangs- und Endpunkt des betroffenen Geländes bekannt war, wurden die Feuerwehrtaucher, gemeinsam mit dem Entminungsdienst des Innenministeriums, vom Land Burgenland mit der genauen Ortung und Sicherung der Objekte beauftragt....

Wie´s weiterging- das gibt´s hier auf Fireworld.at zu lesen (12. Mai 2004):
http://www.fireworld.at/Einsatz/04mai03.php