Großeinsatz nach Tauchgang

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21.08.2012 08:26
Kategorie: News
Ein Tauchgang eines 49-jährigen Tauchers löste am Samstag, 18. August 2012 einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten aus. Fehlalarm, wie sich später herausstellte.

Der Taucher war in einem Badesee nahe dem oberbayerischen Ort Geisenfeld (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) unterwegs, hatte eine Markierungsboje gesetzt und wurde offenbar von einem unbeteiligten, aber besorgten Badegast beobachtet. Als dieser 45 Minuten später keine Bewegung an der Boje bemerkte und der Taucher nicht an die Oberfläche zurückkehrte, alarmierte er die Rettungsleitstelle: Die Berufsfeuerwehr kam mit Tauchern, die Polizei rückte mit mehreren Fahrzeugen und einem Hubschrauber an, dazu Rettungswagen, Notarzt ...

Der Taucher wurde schließlich unversehrt gefunden. Er hatte noch ausreichend Luft in der Flasche, tauchte unter Beachtung aller erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen und war unter Wasser im Umkreis von 50 Metern zu seiner Boje unterwegs.



Anmerkung der Redaktion: Dass im Artikel der Neuburger Rundschau der obligatorische, völlig falsch verwendete Begriff der "Sauerstoffflasche" verwendet wurde, ist dem selben, unergründbaren Phänomen geschuldet, das dieses "Unwort des Tauchsports" in nahezu jede Berichterstattung hinein befördert.

Quelle: Neuburger Rundschau vom 20.08.2012 Foto: M. Böhm (Bildbeispiel, zeigt nicht die Situation vor Ort)