Gewaltige Preisunterschiede in den europäischen Urlaubsländern

Teile:
13.07.2007 17:23
Kategorie: News
Vergleich des Preisniveaus in der EU27 im Jahr 2006

Preisniveaus für Nahrungsmittel und Getränke unterscheiden sich um das zweieinhalbfache
Preisniveaus bei Tabakwaren unterscheiden sich um das siebenfache.

Das Preisniveau1 eines vergleichbaren Korbs von Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken war im Jahr 2006 im teuersten Mitgliedstaat der EU27 zweieinhalb mal so hoch wie im billigsten. Bei alkoholischen Getränken fiel die Spanne ähnlich aus. Wesentlich größer war sie dagegen bei Tabakwaren, wo das höchste Preisniveau siebenmal so hoch war wie das niedrigste.

Diese Daten stammen aus einem Bericht, den Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften, herausgegeben hat. Die dargestellten Ergebnisse basieren auf der Erhebung über Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren, die 2006 in den 37 Teilnehmerländern durchgeführt wurde. Sie betraf insgesamt rund 500 vergleichbare Erzeugnisse.

Das höchste Preisniveau für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke meldete Dänemark (142% des EU27 Durchschnitts), gefolgt von Irland (125%), Finnland (120%) und Schweden (119%), das niedrigste Bulgarien (56%), gefolgt von Litauen (64%), Polen und der Slowakei (jeweils 67%).

Bei Brot und Getreideerzeugnissen reichten die Preisniveauunterschiede von 41% des EU27 Durchschnitts in Bulgarien und 56% in der Slowakei bis hin zu 150% in Dänemark und 141% in Finnland, bei Fleisch von 48% in Bulgarien und 50% in Litauen bis 149% in Dänemark und 133% in Schweden, und bei Milch, Käse und Eiern von 67% in Polen und 75% in Lettland, Litauen und der Slowakei bis zu 139% in Zypern und 138% in Griechenland.

Die höchsten Preisniveaus für alkoholische Getränke verzeichneten Irland (181% des EU27 Durchschnitts), Finnland (170%), das Vereinigte Königreich (152%) und Schweden (145%), die niedrigsten Bulgarien (69%), die Slowakei (72%), Ungarn (77%) und Litauen (79%).

Das höchste Preisniveau für Tabakwaren meldete das Vereinigte Königreich (205% des EU27 Durchschnitts), gefolgt von Irland (186%), Frankreich (133%), Deutschland und Schweden (jeweils 119%), das niedrigste Lettland (28%), gefolgt von Litauen (30%), Rumänien (32%) und Estland (41%).

Quelle: Pressemitteilung eurostat
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/