Eurojacket taucht mit Mares auf!

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16.02.2005 14:58
Kategorie: News
Fast 4.000 europäische Taucher haben sich bei der Entwicklung des Eurojackets durch ihr Votum für das „Auftriebsmittel der Zukunft“ beteiligt. Ein Erfolg, den sich die Kooperationspartner „tauchen“ und Mares auf ihre Fahnen schreiben können.

Eine derartige repräsentative Umfrage hat es bisher im Tauchsport noch nicht gegeben! Ermöglicht wurde das Projekt – von der Idee bis zum Prototypen – von der Tauchzeitschrift „tauchen“ im Konzert mit den großen Tauchmagazinen duiken, Mondo Sommerso, Dyk und Plongeurs. Als Kooperationspartner fiel die Wahl zwangsläufig auf Mares, da der italienische Tauchartikelproduzent viermal in Folge zum besten Jackethersteller mit dem „tauchen-Award“ gekürt wurde – eine Erfolgsgeschichte, die nur durch die führende Forschungs- und Entwicklungsabteilung im Mares-Stammhaus in Rapallo ermöglicht werden konnte.


Die Umfrage

Das Projekt „Eurojacket 2004“ basierte auf einen Fragebogen, der 22 Aspekte eines Auftriebsmittels beleuchtete. So wurde unter anderem nach dem gewünschten Prinzip (ADV oder Wing), nach der Bauweise (einschalig oder zweischalig), dem maximalen Preis und nach dem Volumen gefragt. Auch kleinste Details des Wunschjackets, wie zum Beispiel Farbe, D-Ringe und Taschen konnten mit dem Fragenkatalog ausgiebig erörtert werden. Europaweit haben sich nahezu 4.000 Taucher an der Umfrage im Zeitraum August bis Oktober 2004 beteiligt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen...

Der Prototyp

... denn Mares war der Zeit einmal mehr voraus. Beim ersten Ortstermin in Rapallo im November 2004 präsentierte Mares-Chefentwickler Gianni Garofalo bereits einen eigenen Prototyp, der schon in vielen Punkten dem Eurojacket entsprach. So war es für das Designer-Team eine Kleinigkeit bis zur boot 2005 rechtzeitig eine Jacket zu fertigen, dass dem gewählten Produkt weitestgehend entsprach und auf der Düsseldorfer Messe am Stand der „tauchen“ der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte.

Die Details

Vorab bemerkt, wird das Eurojacket ein zweischaliges, bleiintegriertes ADV mit 20 L Auftrieb und Faltenschlauch. Kein Airtrim? Genau bei diesem Punkt entzweit sich die Wählerschaft: 56% wünschen sich einen Faltenschlauch und immerhin 43% ein schlauchloses Inflatorprinzip wie z. B. Airtrim. Das Ergebnis zeigt, dass der Siegeszug der schlauchlosen Jackets nicht mehr aufzuhalten ist. Nicht immer sind die Ergebnisse der Umfrage derartig knapp. Einig ist sich die Wählerschaft in punkto Brustgurt, Hartschale, justierbarem Bauchgurt, justierbaren Schultergurten, Trimmbleitaschen, Fangschlaufe, Tragegriff und Doppelflaschen-Tauglichkeit. Auch dies wünschen sich die Leser: Ihr Jacket soll sechs D-Ringe (aus Stahl) besitzen, die Taschen per Zipp verschließbar sein und zwei Schnellablässe besitzen. Eine einfache Flaschenbänderung genügt 51% der Befragten. Die Farbe Gelb liegt bei 35% vorne (je 24 und 25% stimmten für Blau bzw. Rot). Und was darf das Jacket nach Maß kosten? 41% der Befragten, damit die Mehrheit, sind bereit bis 500 Euro für das Eurojacket auszugeben.

Die Marktreife

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wann das Eurojacket marktreife erlangt und damit im Fachhandel erhältlich sein wird? Zuerst stehen noch diverse Labor- und Freiwassertests an. Danach muss das Produkt der obligatorischen CE-Prüfung unterzogen werden. Abschließend wird die Fertigung eingerichtet und dann kann es losgehen. Die ersten Modelle des Eurojacket werden voraussichtlich im Herbst 2005 im Handel das Licht der Welt erblicken.