Ein neuer Wassersportverein in München: Flossenkuschler

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14.05.2007 22:25
Kategorie: News

Bayerische Flossenkuschler pflegen den Tauchsport


Gründungssitzung der Bayerischen Flossenkuschler e. V.

München, 6. Mai 2007 ­ Sie nennen sich "Flossenkuschler" und ihr Name ist Programm. Seit einem Jahr trifft sich eine bunt gemischte Gruppe aus Schnorcheltauchern, Flossenschwimmern, Gerätetauchern und Apnoetauchern an den heimischen Bergseen und pflegt die gemeinsame Liebe zum Wassersport. Höhepunkt der bisherigen Aktivitäten war ein Tauchausflug zum Tiroler Plansee im Juni 2006, der am gestrigen Samstag in der Gründungssitzung der Bayerischen Flossenkuschler e. V. gipfelte.


"Geboren wurde die Idee zur Vereinsgründung ganz zünftig am Lagerfeuer", erzählt Frank Bittner, frisch gewählter Vorsitzender der Flossenkuschler. "Lange Zeit waren wir nur ein loser Zusammenschluss von Menschen mit dem gleichen Hobby. Dann haben wir am Plansee ein dreitägiges Schnuppertauchen im Freundes- und Bekanntenkreis angeboten und waren überwältigt von dem Zuspruch. Da war klar, dass irgendwann die Vereinsgründung kommen musste."


Ziel des Vereins ist neben der Förderung des Tauchsports als Breitensport vor allem das interdisziplinäre Miteinander der einzelnen Fachgruppen. "Leider ist es üblich, dass Schnorcheltaucher von Gerätetauchern gar nicht ernst genommen werden und auch unter den Sporttauchern gibt es viele Disziplinen, deren Anhänger sich nicht grün sind. Sportarten wie das Flossenschwimmen oder das Apnoetauchen sind in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Das wollen wir ändern", sagt Bittner.


Willkommen sind bei den Bayerischen Flossenkuschlern auch Anhänger anderer Wassersportarten ­ von Schwimmern bis hin zu Unterwasserrugbyspielern. Bittner: "Schließlich ist Tauchen ein Sport, der eine gewisse Fitness erfordert. Wir wollen uns beim Training nicht nur auf das Tauchen beschränken." Neben dem Sport stehen aber auch die Erhaltung und der Schutz der Unterwasserfauna und ­flora sowie der Gewässer mit ihren Uferbereichen im Programm des Vereins. "Unter Wasser stehen wir ja quasi ständig im lautlosen Dialog mit der Natur. Und die wollen wir schützen", sagt Bittner. Geplant ist unter anderem ein jährliches Ramadama in und an den heimischen Bergseen mit anschließendem Grillfest.