Dickes Lob für den Klassiker der Atemregler: Mares Abyss 22

Teile:
19.11.2009 21:08
Kategorie: News
Arbeitsweise des Mares-VAD-Sytems
Im Querschnitt: Arbeitsweise des Mares-VAD-Sytems

Mares-Regler auf Rekordjagd: Tieftauchweltrekorde, Militäreinsätze, Mischgaszertifizierungen und US-Navy Tests.

Nun verdiente sich der Abyss 22 im „tauchen“-Test eine weitere Auszeichnung.


Das Tauchmagazin "tauchen" hat es in der Novemberausgabe schwarz auf weiß belegt: Mares-Atemregler sind dank VAD-System einsame Spitze! Hintergrund des groß angelegten Tests war eine Überprüfung verschiedener auf dem Markt befindlicher Regler gemäß den Kriterien der europäischen Norm EN 250. Ergänzt wurden die Druckkammertests durch eine bisher einmalige Messreihe der Temperaturen in den Ersten und Zweiten Stufen (bei Kaltwasserbedingungen auf 50 Metern Tiefe) durch die Firma „Tauchen und Technik“ sowie durch einen Praxistest in Hemmoor.

Das Ergebnis ist für viele Regler niederschmetternd und deckt sich mit Messwerten aus dem Mares-Labor: Der Bypass, charakteristisch für die Zweiten Stufen von Mares, gewährleistet im Gegensatz zu Venturi-Systemen deutlich höhere Temperaturen am Kipphebel, wodurch ein Vereisen nahezu unmöglich wird. Im tauchen-Test hatte der getestete Abyss 22 auch die mit großem Abstand höchsten Temperaturen (über + 11 °C) am Kipphebel, während an verschiedenen Venturi-Reglern teilweise Minus-Temperaturen (!) nachgewiesen wurden.

Die tauchen-Tester stellten fest, dass der Mares-Bypass namens VAD-System (Vortex Assisted Design) hält, was er verspricht: Er erzeugt beim Einatmen einen Wirbel (englisch: Vortex), der sich umso schneller dreht, je stärker geatmet wird. Deshalb benötigen Mares-Regler im Gegensatz zu Venturi-Reglern keine Verstellmöglichkeiten - die zudem einer zusätzlichen Wartung bedürfen. Egal wie tief getaucht und wie stark geatmet wird - der Regler liefert stets die notwendige Luft. Wird der Mares-Regler plötzlich aus dem Mund genommen, so bricht der Luftstrom schlagartig ab. In solchen Situationen tendieren Venturi-Regler weiterhin zum Abblasen. Wie der Test deutlich belegt, sind Venturi-gesteuerte Regler aus diesem Grund die schlechtere Wahl für tiefe Tauchgänge, da deren Ansprech- und Injektorverstellungen zugedreht werden müssen, um ein Abblasen zu vermeiden.

In Ergänzung zum Test der "tauchen" wurde im Mares-Lab ein Test nach den weitaus strengeren US-Navy-Kriterien durchgeführt, wobei der im Eisfach vorgekühlte Regler in 60 Metern Tiefe (EN 250: 50 Meter) über eine Stunde (EN 250: fünf Minuten) bei 0,5 bis 0,8 °C (EN 250: +4 °C) "gequält" wurde. Wie erwartet marschierte der Abyss ohne Leistungsverlust durch diesen extremen Reglertest. Sichtbarer Beleg für diesen Gewaltmarsch war eine (rein äußerliche) Eisschicht am Bypass-Rohr - dort wo sich die Luft nach der Expansion besonders stark abkühlt.


No problem: Eis am Mares Abyss nach dem Labortest


Weitere Informationen:

mares Logo
Mares S.p.A. c/o HEAD Germany GmbH
Velaskostraße 8, 85622 Feldkirchen
Tel: +(49 89) 90 999 50
Mail : mares@de.head.com
Web: www.mares.com