Delfine in Not: Massaker in Japan

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13.10.2008 12:42
Kategorie: News

Japan schlachtet Tausende Delfine

Delfin-Massaker Japan
Blutiges Massaker in Japan

Völlig Resistent gegenüber Protesten internationaler Umweltschutzorganisationen schlachten japanische Fischer mit Billigung der Regierung vor ihrer Küste derzeit Tausende von Delfinen ab. Die Delfine werden in Buchten getrieben und dort mit Lanzen und Messern getötet.

Der alljährlichen Treibjagd fallen bis zu 20.000 Meeressäuger zum Opfer. Der Großteil des Fleisches der mit Lanzen, Haken und Messern getöteten Kleinwale wird zu Haustierfutter und Düngemittel verarbeitet, ein Teil auch zu Konserven für den menschlichen Verzehr. Die Fischer in der Walfangstadt Taiji, wo rund 700 Kilometer südlich von Tokio die Treibjagd auf Delfine betrieben wird, rechtfertigen ihr Handeln damit, dass es die Tradition und Teil der Esskultur ihrer Region sei.

Folgende Videos aus den vergangenen Jahren zeigen die unglaublich brutalen Praktiken beim alljährlichen Delfin-Massaker in Japan:

Video glumbert.com
Video Save-Japan-Dolphins (youTube)

Tierschützer schlagen Alarm: "Das Delfinfleisch ist hochgradig quecksilberverseucht", warnte der Delfinschützer Richard O'Barry heute in Tokio. Es sei ein "Skandal", dass die japanische Regierung der Bevölkerung das Gemetzel und die extreme Vergiftung verheimliche.

Unter Mithilfe von Delfintrainern werden in einer Lagune einzelne besonders schöne Delfine im Auftrag von Aquarien und Delfinarien aus aller Welt ausgesucht und für viel Geld verkauft. Der Rest wird in einer abgeschirmten Nachbarbucht brutal dahingemetzelt.
 
Die boomende Delfinarium-Industrie bietet erst den finanziellen Anreiz, um die blutige Treibjagd in Taiji in Gang zu halten, beklagte O'Barry. Der Amerikaner war in den 60er Jahren Trainer der Delfine für die Fernsehserie "Flipper", seit 1970 kämpft er weltweit aktiv für den Schutz der Meeressäuger.