CMAS-Brevetierung in Thailand nur über CTDA?

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22.07.2004 17:42
Kategorie: News
Danke an Herrn Rainer Briem vom Barakuda International Aquanautic Club für folgende Mitteilung:

Für einige Unruhe sorgten die jüngst veröffentlichten Berichte über die Gründung der CMAS Thailand Diving Association, kurz CTDA. Den Angaben zu Folge sollten damit ab sofort alle in Thailand tätigen Tauchlehrer, die nach CMAS Standards ausbilden, nicht mehr ohne weiteres arbeiten dürfen.

Für alle Betroffenen gibt es jetzt Entwarnung:
Einmal mehr konnten die guten Verbindungen von Barakuda International Aquanautic Club, Mitglied in der CMAS-Gemany und im RSTC Europa, zur CMAS Spitze in Rom genutzt werden. In einem offiziellen Schreiben klärt der Generalsekretär der CMAS, Dr. Pierre Dernier, auf:

Gemäß der Statuten der CMAS … ist ein Nationalverband, der Voll-Mitglied der CMAS ist, der einzige offizielle Repräsentant der CMAS in seinem Land. Einer anderen CMAS Organisation ist es nicht erlaubt, Ausbildungen oder Zertifizierungen in diesem Land vorzunehmen, außer: bei den Teilnehmern dieser Kurse handelt es sich ausschließlich um Staatsangehörige oder Einwohner des Landes der ausrichtenden Organisation.

Im Klartext bedeutet dies für unsere deutschen, in Thailand tätigen Tauchlehrer (z.B. Barakuda Tauchlehrer): Deutsche oder in Deutschland wohnhafte CMAS Taucher/ Tauchlehrer dürfen in Thailand weiterhin ausgebildet werden! Hierzu wird keine Genehmigung der CTDA benötigt!