Cavebase goes Atomic Aquatics

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26.07.2010 10:01
Kategorie: News

Atomic Aquatics beliebt in der Tech-Szene

Cavebase bei Atomic Aquatics
Das Team von Cavebase bei Atomic Aquatics

Dem Namen Atomic Aquatics geht in der Tauchszene ein extrem guter Ruf voraus. Das war Grund genug für das Team von Cavebase ein ausführliches Gespräch mit Martin Kusche, Geschäftsführer von Atomic Aquatics Europa durchzuführen. Die Mannschaft von Cavebase stellte sich als kritisches Publikum mit vielen Fragen und großem Interesse einem Mann, dem man sofort anmerkt dass er in der Taucherei zu Hause ist.

Die Firmengeschichte und die Konstruktionsbasis der Atomic Aquatics Regler sind eng verknüpft: Zwei ehemalige Entwickler von Scubapro Reglern haben sich mit Ihren Ideen für Atemregler selbständig gemacht. Das Konzept dahinter ist schlüssig: Es wurde viel Wert auf unsichtbare Details gelegt, um das Maximum an Leistung durch passend gewählte Materialien und deren sinnvolle Kombinationen zu erreichen.

Der wesentliche Unterschied zwischen den einzelnen Reglermodellen liegt vor allem in der Materialauswahl (und geringe optische Unterschiede). Ausgehend von der jeweiligen Anwendung kann man sich den passenden Regler wählen: von extra leicht für Flugreisen bis hin zu extrem beständigen Versionen, welche durch spezielle Oberflächenbeschichtungen dafür aber schwerer sind.

Nach der Präsentation durch Martin Kusche ging es ins Detail. Die Cavebase Mannschaft diskutierte die Konzepte hinter den Reglern 'en detail' und anhand der Einzelteile der verschiedenen Stufen. Hintergrund der Fragen bildete immer die Einsetzbarkeit für das Tauchen mit Mischgasen – primär in Höhlen.

Für die unsichtbaren guten Details der Regler wurden folgende Beispiele diskutiert:
•    An der Luft führenden Bohrung des Kolbens findet man keine scharfen Kanten, an denen sich Wirbel oder Strömungsverluste bilden könnten. Alle Kanten sind (mit höherem Fertigungsaufwand) rund ausgeführt.
•    Die Feder in der zweiten Stufe ist aus einer Titanlegierung anstatt aus Edelstahl gefertigt. Durch die höhere Steifigkeit des Materials kann die Feder mit weniger Windungen ausgeführt werden, wodurch sich der Strömungswiderstand der zweiten Stufe reduziert.

Die Atemregler weisen zahlreiche weitere Merkmale auf, die zum einen auf  Langlebigkeit (Seat Saving Orifice in der zweiten Stufe, spezielles Dichtkonzept im Ventil der ersten Stufe etc.) und zum anderen auf geringe Atemarbeit optimiert wurden. Diese gute Atemarbeit lässt sich zum einen durch Messungen im Labor, sowie durch die subjektiven Eindrücke des Cavebase-Teams beim Tauchen bestätigen.

Text-Basis: Fred Petzinger, Peter Gärtner
Bilder: Fred Petzinger