Bora Bora: Korallenzucht für Nachhaltigkeit

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14.07.2007 08:09
Kategorie: News
Pearl Beach Resort zieht mit Ökoprojekt Touristen und Fische an

Vaitape (pte/14.07.2007/06:10) - Die Insel Bora Bora in Französisch Polynesien ist ein Magnet für Touristen. In den vergangenen Jahren hat eine Vielzahl neuer Hotels und Pensionen der Lagune zugesetzt. Das Pearl Beach Resort

http://www.pearlbeachresort.com, eine luxuriöse Hotelanlage, hat mit der Korallen-Aufzucht Toa Nui an ihren Overwater-Bungalows zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: In der Lagune hat die Zahl der Fische zugenommen und die Touristen haben das bunte Riffleben zum Beobachten direkt vor der Haustüre.

Der Meeresbiologe Denis Schneider hat sich der Unterwasserwelt der polynesischen Insel verschrieben und die Umweltorganisation Nature-Eveil Bora Bora ins Leben gerufen. Ein wesentlicher Grund dieses Projekts war dem drohenden Verschwinden einzelner Korallenarten entgegenzuwirken. Schneider hat in zahlreichen Vorträgen über die Problematik der sterbenden Korallen berichtet und daraufhin das Unternehmen "Espace Bleu" ins Leben gerufen, das sich mit der Wiedereinsetzung von Korallen in Bora Bora beschäftigt. Seit der Gründung wurden 500 künstliche Riffe an fünf verschiedenen Plätzen der Lagune geschaffen. Das größte davon befindet sich auf dem Gelände des Pearl Beach Resorts.

Toa Nui hat sich zu einem Erfolgsrezept entwickelt, denn seit der Entstehung der Korallenaufzucht haben sich mehr als 70 verschiedene Spezies in dem neuen Riff angesiedelt. Nicht nur Fische, sondern auch Krustentiere haben hier ein neues Zuhause gefunden. In der Zwischenzeit sind die kleinen Korallenstöcke gut im Substrat angewachsen und bilden ein kleines Hausriff. "Von unseren Gästen wird diese Korallenzuchtstation sehr positiv aufgenommen", erklärt Laura Nicolas, Guest Relation Managerin des Pearl Beach Resort Bora Bora, im pressetext-Gespräch. "Wir bieten zusätzlich auch Schnorchel-Equipment an, das mit einem Kopfhörer versehen ist und Aufschluss über die Wichtigkeit der Korallenriffe gibt", so Nicolas. "Das 45 Minuten lange Tonband gibt es in den Sprachen Französisch, Englisch, Italienisch und Japanisch." Die Gäste werden mit Hinweistafeln auch genau über die Do`s und Don`ts am neuen Hausriff aufgeklärt.

Sehr gut aufgenommen werde auch das Korallenriff-Sponsorship im neuen Aquatic Park. "Wer hier mitmacht, fördert die Entwicklung des neuen Riffs und wird damit sozusagen zu einem Unterwassergärtner", erklärt die Managerin. "Nach Bora Bora kommen Touristen, die die großartige Landschaft über und unter Wasser genießen wollen. Für viele ist es die Hochzeitsreise oder einfach ein lang erfüllter Wunschtraum", meint Nicolas. Daher zähle auch die Eco-Tour in die Lagune von Bora Bora zu den besonderen Höhepunkten eines Aufenthaltes auf der Insel. Zwei Mal in der Woche wird diese Tour vom Pearl Beach Resort aus veranstaltet.

Seit der Schriftsteller James Michener das Eiland als schönste Insel der Welt bezeichnet hat, gehört es zu den Fixpunkten einer Rundreise durch Französisch Polynesien http://www.tahititourisme.de. Ausgangspunkt jeder Reise durch Französisch Polynesien ist Tahiti. Von Europa aus ist Tahiti täglich via Paris und Los Angeles mit Air Tahiti Nui http://www.airtahitinui.com erreichbar. Weitere Informationen über Polynesien bietet die englischsprachige Website http://www.southpacific.org .

Redakteur: Wolfgang Weitlaner
Foto: Mirjam Harmtodt