Bomben aus Bodensee geborgen

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01.09.2007 10:54
Kategorie: News
Friedrichshafen:
Bereits vor einer Woche wurden von Tauchern der Wasserschutzpolizei in Friedrichshafen Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg aus dem Bodensee vor Seemoos geborgen. Eine Phosphorbrandbombe wurde bereits Tage zuvor etwa 160 Meter vom Ufer entfernt in rund drei Metern Wassertiefe entdeckt. Diese und mehrere Stabbrandbomben holten die Taucher an die Oberfläche.
"Für die Taucher bestand zu keiner Zeit der Bergungsaktion eine Gefahr", lt. stellvertretendem Amtsleiter der Häfler Wasserschutzpolizei. Da die Phosphorbombe unter Wasser lag und somit nicht mit Sauerstoff in Verbindung kommen konnte, sei ein Einsatz am Grund des Bodensees ungefährlich gewesen - auch für Badegäste haben die Bomben keine Gefahr dargestellt.
Die Taucher legten die Bomben in luftdichte Behälter, so dass an der Wasseroberfläche die gleichen Verhältnisse wie unter Wasser gegeben waren. Anschließend wurden die Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg an den Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg übergeben.