Abtauchen mit Prädikat

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26.01.2006 00:44
Kategorie: News
Das Qualitätszeichen für Tauchsport-Dienstleister bietet zeigt die verlässliche Orientierung für Freizeittaucher / Tauchsport-Experten der TÜV Rheinland Group auf der „Boot 2006“ in Düsseldorf.

Bald beginnt die neue Tauchsaison und viele Tauchsportler, ob Anfänger oder Könner, zieht es in Richtung Rotes Meer, Kanarische Inseln, Thailand oder an die Küsten Europas. Gerade Tauchsportneulinge entscheiden sich oftmals erst am Urlaubsort für einen Schnuppertauchgang oder Anfängerkurs bei einer Tauchbasis oder Tauchschule. Doch Vorsicht: „Bevor man im Urlaub abtaucht, sollten insbesondere Anfänger bei der Wahl ihrer Tauchsportschule sehr genau
hinschauen“, rät Lukas Willhauck, Diplom-Ingenieur bei der DIN CERTCO GmbH, einem Zertifizierungsunternehmen der TÜV Rheinland Group. „Es gibt leider noch immer schwarze Schafe in der Branche, die es mit der Sicherheit und Qualität ihrer Dienstleistungen nicht genau genug nehmen. Das betrifft sowohl die Ausbildung der Trainer, als auch das eingesetzte Equipment.“ Geblendet vom günstigen Preis gehen viele Einsteiger unnötige Risiken ein, wissen die Fachgutachter von DIN CERTCO, die als Tauchexperten seit einigen Jahren Tauchbasen und Tauchschulen im Rahmen der Zertifizierung prüfen. Hier einige Tipps:

Es sollte stets eine schriftliche Vereinbarung (Vertrag) zwischen Taucher und Tauchschule getroffen werden. Bei einer Ausbildung müssen vor allem Beginn, Inhalt, Ausführung und Beendigung der Dienstleistung dokumentiert sein.

Die Tauchbasis sollte informative Tauchplatzbeschreibungen (inklusive Hinweise
auf Grenzen oder Gefahren) bereitstellen.

Zu Beginn müssen unbedingt der Gesundheitszustand und die Vorkenntnisse des Tauchers (z.B. ärztliche Atteste, taucherische Zertifizierungen und Erfahrungen)abgefragt werden.

Das eingesetzte Tauchequipment sowie die Qualifikation des Personals sollten ebenso dokumentiert sein wie die übliche Zusammensetzung und maximale Größe der Tauchgruppen und internationalen Normen entsprechen.

Ganz wichtig: Erkundigen Sie sich vorab, in welcher Sprache Einweisungen, Sicherheitsinfos bzw. Briefings durch Ausbilder oder Guides erfolgen.

Auch muss ersichtlich sein, nach welchen Vorgaben (Organisationen und Verbände)die Tauchbasis arbeitet.

Sicherheitsvorkehrungen (Wo ist die nächste Druckkammer?), allgemeine Geschäftsbedingungen inklusive Preislisten sowie Hinweise auf die relevante Gesetzgebung sowie die eingeschlossenen Versicherungen sind ein absolutes Muss.

Freizeittaucher und Reiseveranstalter sollten zudem darauf achten, dass Zertifikate und Zertifizierungszeichen möglichst auf einer regelmäßigen, Vor-Ort-Prüfung und Überwachung basieren, die von unabhängigen Stellen gemacht wird – und nicht nur auf Eigenerklärungen der Anbieter. Bei einer Tauchbasis mit dem Prädikat „Diving Center - Certified Service Provider“ der DIN CERCTO GmbH ist beispielsweise
sichergestellt, dass im Rahmen der Zertifizierung alle relevanten Punkte von Experten unter die Lupe genommen wurden. Als akkreditierte Zertifizierungsstelle bietet DIN CERTCO einen unabhängigen Qualitäts- und Sicherheitsnachweis für Tauchbasen, Tauchclubs und Tauchvereine. Kunden der DIN-zertifizierten Basen haben darüber hinaus die Möglichkeit, DIN CERTCO festgestellte Sicherheits- oder Qualitätsmängel mitzuteilen. Diesen Mängeln wird in Zusammenarbeit mit Fachgutachtern nachgegangen.

Übrigens: Die Zertifizierung bietet auch Vorteile für Reiseveranstalter, die mit Tauchbasen zusammenarbeiten. Nähere Infos geben die Experten der DIN CERTCO auf der internationalen Fachmesse „Boot 2006“ in Düsseldorf in Halle 03 auf Stand E 93.

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