6. Bonner Symposium der DRK-Wasserwacht

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16.03.2006 20:21
Kategorie: News
Neue medizinische Trends stützen das „Qualitäts-Netzwerk Rotes Kreuz“

BONN. Wie es um die Vernetzung des Rettungsdienstes über und unter Wasser bestellt ist, zeigt eine Fachveranstaltung des Deutschen Roten Kreuzes in Bonn auf: Am Samstag, 18. März 2006, werden im Kekulé-Institut der Universität Bonn rund 200 Taucher, Wasserretter, Notärzte und Mitarbeiter von Rettungsdiensten und Feuerwehren aus ganz Deutschland erwartet. Das 6. Bonner Tauchersymposium der DRK-Wasserwacht befasst sich unter dem Titel „Tauchen (nicht nur) im Rettungsdienst“ auch mit dem anhaltenden Boom im Tauchsport, der mit einer deutlichen Steigerung der Unfallzahlen einhergeht.

Das Tauchersymposium vermittelt neueste medizinisch-wissenschaftliche Fortschritte u.a. aus der Unterwasserforschung. So wird aufgrund aktueller Untersuchungen bei Tauchern gefragt: „Macht Sauerstoff krank?“ Europäische Standards der Reanimation sind ebenso Thema wie die Entwicklung der Tauchunfallstatistik.

Die DRK-Wasserwacht liefert mit dem jährlichen Symposium Bausteine, um das „Qualitäts-Netzwerk Rotes Kreuz“ noch engmaschiger zu knüpfen und mit den Trägern der Rettungsdienste noch intensiver zusammenarbeiten. Der Schirmherr Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, betont die sinnvollen Effekte, die aus der Ansammlung verschiedenster Kompetenzbereiche unter dem gemeinsamen Dach des DRK bestehen und genutzt werden.

Das Symposium ist u.a. als Fortbildung für Ärzte und Rettungsdienstpersonal anerkannt. Es ist verknüpft mit einem Seminar zur Unterwasserbiologie sowie einer bundesweiten Fachtagung der Landestauchleiter der Wasserwacht.

Kontakt: info@bonner-tauchersymposium.de sowie 0228-98310, 0160-97806093
Internet: www.bonner-tauchersymposium.de
Ort: Kekulé-Institut, Gerhard-Domagk-Str. 1, Bonn
Zeit: Samstag, 18.3.06, 8.00 – 18.00 Uhr
Leitung: Dr. Andrea Jerusalem, Dr. Stefan Wiese, Michael Czerwinski