1. Tag der Meeresforschung in Hamburg

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19.06.2009 16:57
Kategorie: News

Das Meer wird sauer...

Tag der Meeresforschung Hamburg

Wo liegt die tiefste Stelle im Meer? Wie arbeitet ein Tauchroboter? Was sind „Black Smoker“, Gashydrate und Asphaltvulkane? Wie ist unsere Erde aufgebaut und warum verändert sich das Klima? Nur einige der Fragen, die auf Deck 7 im Internationalen Maritimen Museum Hamburg erklärt werden. Denn die deutsche Meeresforschung ist weltspitze – und nur in Hamburg präsentieren sich alle führenden deutschen Meeresforschungsinstitute an einem Ort.

Zum Tag der Meeresforschung am 21.Juni 2009 sind der Kieler Excellenzcluster „Ozean der Zukunft“, das Alfred-Wegener-Institut (AWI) Bremerhaven, der Klima Campus Hamburg, das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde und das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (Marum) an der Universität Bremen, mit Vorträgen und Ausstellungen präsent. Schüler und Schülerinnen können in einem Labor, das in Kooperation mit dem „Marum UniSchullabor“ in Bremen entstanden ist, eigenständig experimentieren und naturwissenschaftliche Grundlagen erlernen. Zurzeit werden Experimente zum Unterwasservulkanismus, zur Fließgeschwindigkeit von Lava und dem Gewicht von Gesteinen sowie ein Erdplattenpuzzle angeboten. Bei frühzeitiger Anmeldung können auch Experimente zu aktuellen Themen oder in Anlehnung an ein Unterrichtsthema erarbeitet werden. (Programm zum Tag der Meeresforschung (pdf)).

Dreieinhalb Tonnen Hightech:
Tauchroboter „ROV Kiel 6000“ kommt nach Hamburg

ROV Kiel 6000
Der Tauchroboter ROV Kiel 6000


Zum 1. „Tag der Meeresforschung“ (10 bis 18 Uhr), kommt der Tauchroboter ROV Kiel 6000 auf den Vorplatz des Internationalen Maritimen Museums Hamburg. Das Forschungsgerät ist 3,5 Meter lang, 2,4 Meter hoch, 3,5 Tonnen schwer und kann bis zu 6000 Meter tief tauchen. Der „ROV Kiel 6000“ gehört dem IFM-GEOMAR – Leibniz-Institut für Meereswissenschaften Kiel und zählt zu den modernsten Tauchrobotern Europas. Ein ähnlicher Typ sucht im Pazifik nach den Teilen der verunglückten Air-France-Maschine.

Die auf Deck 7 des Maritimen Museums vereinten Meeresforschungsinstitute haben ein umfangreiches Programm realisiert. So können Gäste sogar mit den Forschern der neuen Neumayer III-Station in der Antarktis telefonieren. Tauchglocken und Unterwasser-Gleiter bauen. Seekarten zeichnen und navigieren oder im echten Arktis-Zelt zum Polarforscher werden. In der „Wasser-Hörbar“ entspannen und ab 21 Uhr bei der großen „After Science“-Party feiern.

Anlass für den „Tag der Meeresforschung“, der künftig jedes Jahr mit einem anderen Schwerpunktthema stattfinden soll, ist die Auszeichnung „Ausgewählter Ort im Land der Ideen 2009“. Mit dem Preis würdigen die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft innovative und visionäre 365 Projekte in ganz Deutschland – jeden Tag im Jahr eines.

Weitere Informationen und Programmdetails:

IMMH Logo
Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B, Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße), 20457 Hamburg
Telefon 040/300 92 300
Web: www.internationales-maritimes-museum.de