22.09.2008 09:09
Kategorie: News
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Im Falle eines Tauchunfalls
Der klassische Tauchunfall, die Dekoerkrankung durch Gasbläschen im arteriellen Blutkreislauf, ist eine sehr spezielle Erkrankung. „Was tun?“, fragt da nicht nur der Laie! Selbst erfahrenes Rettungspersonal und engagierte Ersthelfer, die Verkehrsunfälle voll im Griff haben, sind da oft überfordert.
Diese Frage beantwortet ein Infokurzfilm (siehe auch DiveInside Meldung vom 13.6.08) des Tauchernotrufs aqua med. Knapp sechs Minuten lang geht es dort vor allem um eins: „Wie funktioniert die Rettungskette und welche ganz einfachen Notfallmaßnahmen kann jeder vor Ort ergreifen. Vor allem aber wollen wir dem Zuschauer damit die Scheu vor einem Notruf nehmen.“ sagt Marco Röschmann, ärztlicher Leiter von aqua med.
Der Notfallfilm(AquaMed)
Neben einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen sieht man auch die Verabreichung von Sauerstoff durch den Tauchpartner, „die mit Abstand wichtigste Maßnahme bei einem Tauchunfall“, so Röschmann, „die leider immer noch häufig vernachlässigt wird“. Es soll selbst Rettungssanitäter geben, die glauben, Sauerstoff dürfe nur von Ärzten verabreicht werden. Dass die Verabreichung von 100 % Sauerstoff durch Laien zulässig ist, besagt auch die „Leitlinie Tauchunfall“ der medizinischen Fachgesellschaft GTÜM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin).
Diese Leitlinie ist hier als Download verfügbar. Sie entspricht europäischem und internationalem Standard.
Auch andere Fragen beantwortet der Film:
- Was passiert eigentlich wenn der Notruf in der Zentrale von aqua med eingeht?
- Wie fällen die diensthabenden Ärzte die richtige Entscheidung?
- Wie stimmen sie den weiteren Verlauf mit Notarzt und Rettungsdienst ab?
- Und wie verläuft eigentlich eine Druckkammerbehandlung?
Weitere Informationen:
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aqua med reise- und tauchmedizin Hohenlohestr. 7-9 / D-28209 Bremen Tel.: 0421 - 222 27 - 10 / Fax: 0421 - 222 27 - 17 kontakt@aqua-med.de |
